Amputation von Gehirnteilen als sinnvolle Angstbehandlung?

Millionen Menschen leiden unter Ängsten – häufig, ohne eine Linderung zu finden. Medikamente sind nicht immer die optimale Lösung, weil sie die Ursache nicht bekämpfen.

Nun ist erstmals eine ganz neue Methode der Angstbehandlung eingesetzt worden: die Operation am Gehirn. Der „New Scientist“ berichtete nun, dass bei einem 44 -jährigen Briten, der unter Spinnenangst litt, ein Teil des Gehirns entfernt wurde. Gehirnscans hätten ergeben, dass der linke Teil seiner Amygdala – dem Teil des limbischen Systems im Gehirn, der an der Entstehung von Ängsten beteiligt ist – beschädigt war. In einem chirurgischen Eingriff wurde dieser defekte Teil herausgeschnitten.

Keine Angst mehr nach der OP

Die Arachnophobie war unmittelbar nach der Operation verschwunden. Stattdessen trat nun die Angst vor Musik auf. Der Eingriff hatte das Leiden des Patienten verschlimmert, weil Musik allgegenwärtig ist – im Gegensatz zu Spinnen, die ihm nur hin und wieder über den Weg liefen. Glücklicherweise klang die Angst vor der Musik über die nächsten Wochen wieder ab.

Für die Ärzte war entscheidend, dass die Spinnenangst nie wieder zurückkehrte. Kann dies als Erfolg der Medizin bezeichnet werden? Darüber können Sie sich Ihr eigenes Urteil bilden.

Schonende Behandlungen helfen auch

Falls Sie unter Phobien leiden und eine leichte, effektive und schonende Behandlung suchen, um diese Ängste dauerhaft zu lindern oder zu überwinden, finden Sie in diesem Blog viele Anregungen. Mithilfe der Klopftechnik oder der Handflächenphobietechnik können einfache Phobien wie die Angst vor Spinnen, Hunden, Höhen et cetera sehr einfach und teilweise auch als Selbsthilfe überwunden werden.

Einer genaue Beschreibung der Handflächenphobietechnik finden Sie in der Leseprobe zum Buch „Nie wieder Angst“, welches Sie unter dem folgenden Link kostenfrei downloaden können: http://nie-wieder-angst.net/leseprobe/.