Fürchten Sie das Alleinsein und sehnen Sie sich nach nichts mehr als nach menschlicher Gemeinsamkeit und nach ständiger Nähe zu Anderen?

Die Autophobie ist die Angst eines Menschen vor dem Alleinsein. Autophobie bezeichnet die geradezu panische Furcht vom Rest der Gesellschaft unwichtig und vergessen, unabhängig von jemandem und auf sich alleine gestellt zu sein. Der Betroffene Mensch erlebt ständig Verlustängste. Es mangelt ihm an Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Oft geht diese Phobia einher mit Zwangsgedanken und der ausgeprägten Sehnsucht nach persönlichem Kontakt. Autophobie ist eine psychische Störung und spezifische Phobie, welche manchmal gemeinsam mit einer generalisierten Angststörung vorkommt und nach ständigen Panikattacken nicht selten in einer Depression endet.
Betroffene sind in ihrem Leben geprägt von Unsicherheit und Schuldgefühlen. Betroffene ängstliche Menschen sehnen sich nach Freundschaften und der Aufgabe, von anderen gebraucht zu werden und Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Eigenverantwortung wird im Leben von Autophobikern unmöglich. Psychodynamisch kommen mit grosser Wahrscheinlichkeit Verlusterfahrungen und Vernachlässigung durch Erziehungsberechtigte in Betracht. Betroffene sind auf Gesellschaft angewiesen. Ablehnung fördert die extrem negativen Gefühle bis hin zur ausgeprägten Panik. Die Furcht, auf sich allein gestellt zu sein, ist eine Belastungsprobe für Partner und Familie der Betroffenen, weil die Phobiker Einsamkeit fürchten und ständige Liebesbeweise und Aufmerksamkeit einfordern.

Therapeutische Wege beim Bewältigen der Autophobie

Die Angstbeschwerden bei der Autophobie äußern sich auf körperlicher Ebene ähnlich wie bei die Agoraphobie, die Prüfungsangst und die Panik vor Bakterien oder Spinnen. Die von Phobien betroffenen Personen leiden bei einer Panikattacke unter Atemnot, Zittern, Herzrasen, Schlafstörungen und Schuldgefühlen.

Den Zustand der gedanklichen und ängstlichen Dunkelheit zu überwinden bedarf es in aller Regel therapeutischer Hilfen. Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder das Ausleben von Interessen und Kreativität sind sinnvolle Verfahren zur Bewältigung der Angststörung. Hypnotherapeutisch können individuelle Hintergründe der Erkrankung analysiert werden. Mittels Trance kann durch erfahrene Therapeuten die verminderte Lebensqualität und das verlorene Selbstvertrauen wieder hergestellt werden, für ein angstfreies, selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben.

Wenn Sie selbst etwas tun wollen, Ihre Autophobie zu überwinden, können Sie im Seminar „Aktivierung der Selbstheilungskräfte“ zwei kraftvolle Methoden erlernen, die es Ihnen ermöglichen, diese Angst zu vermindern oder auch ganz zu überwinden.

Qualifizierte Therapeuten, welche bei Platzangst, Höhenangst, Antropophobie, Sprechangst und Autophobie mit Hypnose erfolgreich arbeiten, finden Sie auf der Therapeutenliste des Deutschen Instituts für Klinische Hypnose.