Kann Hypnose Krebs heilen?

Wenn es um Heilung schwerer Krankheiten geht, beziehe ich mich gern auf das Diathese-Stress- Modell, das nicht auf eine bestimmte Schule festgelegt ist und biologische, psychologische und Umweltfaktoren verbindet. Es besagt in etwa folgendes:

Wenn jemand lebensbedrohlich erkrankt, gibt es oft eine genetische oder erworbene Disposition (z.B. durch Traumata oder Kontakt mit toxischen Stoffen) für diese Erkrankung. Mit anderen Worten, es besteht die Tendenz eines Menschen, auf eine bestimmte Weise auf Belastungen zu reagieren. Unter Stress werden belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen verstanden.

Ein zentraler Punkt des Diathese-Stress-Modells ist die Annahme, dass zur Entwicklung einer Störung sowohl die Disposition als auch Stress nötig sind. Wenn der Organismus einem gewissen Maß an Stress – insbesondere auch chronischem Stress – ausgesetzt ist, kommt es zu einem Zusammenbruch und der Zustand der Gesundheit kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Ab diesem Moment können sich Krebs oder auch andere schwerwiegende Erkrankungen entwickeln.

Die Erfahrung zeigt, dass gerade Patienten mit sehr schwerwiegenden Erkrankungen sehr viele und/oder sehr schwerwiegende emotionale Probleme mit sich herumtragen, oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Eine unbewusste Selbstbestrafungstendenz, eine unbewusste Überzeugung, es nicht verdient zu haben, gesund zu sein und glücklich zu sein, oder gar ein unbewusster Todeswunsch stellt eine sehr schwerwiegende emotionale Krankheits(mit)ursache dar, die aufgelöst werden muss, bevor überhaupt Heilung geschehen kann.

Mit Hilfe der aufarbeitenden Hypnosetherapie ist es möglich, den internen Stress (unbewusste Konflikte oder unverarbeitete belastende Emotionen wie Wut, Hass, Angst, Schuld, etc.) zu reduzieren. Dadurch sinkt der Belastungsgrad des Organismus und es wird dem Körper wieder möglich, zu heilen oder optimal von medizinischen Behandlungsmaßnahmen zu profitieren.