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Diagnose-Schock Krebs: Was Sie selbst tun können

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Inhalt:
Dezember 11, 2013
Christian Endres

Diagnose-Schock Krebs: Was Sie selbst tun können

Die Diagnose „Krebs“ wird für viele Betroffenen wie ein Trauma erlebt. Die Ärzte sprechen von „Diagnose-Schock“, denn viele verbinden diese Diagnose mit dem Todesurteil. Auch die Behandlung wird für viele Menschen als traumatisch erlebt, denn die Eingriffe durch Chemotherapie, Operationen und Bestrahlung sind sehr belastend für Körper und Seele. Die Folgen wie Schmerzen, Übelkeit, Schwäche, Schlafstörungen, Ängste und Depressionen sind mit einer gravierende Einschränkung der Lebensqualität verbunden.

Eine ganz besondere psychische Belastung

Insbesondere die Ängste und Sorgen stellen eine enorme psychische Belastung für jeden Betroffenen von Krebs dar. Sie können das Nervensystem so sehr belasten, dass sie das Immunsystem und somit die Selbstheilungskräfte weiter schwächen. Deshalb soll doch immer etwas dafür getan werden, die krankheitsbegleitenden Ängste und Sorgen zu vermindern. Das ist nicht immer leicht, denn die wiederkehrenden Untersuchungen lösen immer wieder Ängste und das Gefühl der Lebensbedrohung aus.
Eine sehr große psychische Belastung resultiert aus dem Gefühl, hilflos und ausgeliefert zu sein. Für betroffene Menschen ist es deshalb besonders wichtig, zu erfahren, was sie selbst zur Stabilisierung ihrer Gesundheit und zur Stärkung ihres Immunsystems tun können.

Dem Krebs Widerstand leisten

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sich Sport und gesunde Ernährung positiv auf den Heilungsprozess von Krebs auswirken und das Risiko für eine Rückkehr verringern. Durch körperliche Aktivität, wie beispielsweise Bewegung an frischer Luft, und eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung können Sie die Heilungskräfte des Körpers spürbar stärken.
Zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung und zur Linderung der psychischen Belastung sind Gespräche mit Angehörigen, Freunden und den behandelnden Ärzten sowie gegebenenfalls auch mit einem Therapeuten wichtig und hilfreich.
Wer sich in dieser Phase alleine fühlt, kann Selbsthilfegruppen besuchen. Menschen mit dem gleichen Schicksal berichten von ihren Erlebnissen und Träumen. Die positive Energie, die dabei getankt wird, kann dabei helfen, dem Körper und dem Immunsystem mehr Energie für die Heilung zur Verfügung zu stellen.

Der gute Kontakt zur Familie, zu Freunden und der sozialen Umwelt ist einer der wichtigsten Faktoren, die den Lebenswelten stärken, welche eine ausschlaggebende Bedeutung für den Verlauf der Krankheit haben kann.

Darüber hinaus kann jeder Mensch auch selbst etwas tun, um seine Ängste zu vermindern und damit sein Immunsystem zu entlasten und seiner Heilungschancen zu verbessern. Als besonders hilfreich haben sich hier die Selbsthypnose und die Klopftechnik erwiesen, wie sie beispielsweise im Buch „Nie wieder Angst“ beschrieben und vermittelt werden.
Mit der Verminderung der Ängste wird das Leben der Betroffenen wieder sehr viel leichter und lebenswerter. Die daraus resultierende Entlastung des Immunsystems kann bewirken, dass das Zünglein an der Waage wieder in Richtung Heilung ausschlägt.

Anlaufstellen für Hilfesuchende:

  •  Deutsche Krebshilfe e.V.
  •  INKA – Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige
  •  Krebs-Kompass
  •  ACOR – Association of Cancer Online Resources
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