Ein Trauma hinterlässt bei manchen Opfern Spuren im Erbgut

Ein Trauma kann innerhalb kürzester Zeit krankhafte Veränderungen im Gehirn auslösen. Wissenschaftler der Psychiatrie in München dokumentieren, dass frühkindliche Traumata eine genetische Veränderung zur dauerhaften Fehlregulation des Stresshormonsystems verursachen können. Die Folge ist eine oft lebenslange posttraumatische Belastungsstörung, welche häufig zu Depressionen oder Angsterkrankungen im Erwachsenenalter führt.

Forscher des Max-Planck Instituts haben nachgewiesen, dass extremer Stress und somit hohe Konzentrationen an Stresshormonen eine sogenannte epigenetische Veränderung bewirken: eine dauerhafte Veränderung der DNA. Diese Veränderung wird vor allem durch Traumata im Kindesalter hervorgerufen. Für Studienteilnehmer, die im Erwachsenenalter eine Traumatisierung erfuhren, konnte keine epigenetische Veränderung nachgewiesen werden.

Wie verhält es sich aber mit positiven Veränderungen im Gehirn? Weiterlesen

Liebe

Liebe verlängert das Leben

Liebe ist ein altbekanntes „Wundermittel“. Neben den bereits in vorangegangen Blogbeiträgen beschriebenen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und die Intelligenz wirkt sich liebevolle Fürsorge auch nachhaltig auf die Länge unseres Lebens aus. Dabei können Menschen wie auch Haustiere durch ihre Zuneigung unser Wohlbefinden steigern und unser Immunsystem für ein längeres Leben stärken. Verschiedene Studien zeigen, dass ältere Menschen, die einen Hund oder eine Katze besitzen, deutlich länger leben als diejenigen ohne Haustier. Auch für Alleinstehende gilt somit der Satz: Wer liebt, lebt länger. Liebe können wir also durch diejenigen erfahren, die uns am nächsten stehen, ganz gleich ob Mensch oder Tier. Weiterlesen

Autogenes Training! – eine bewährte Entspannungstechnik

Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, durch die ein Mensch mit Hilfe von Autosuggestion eine innere Entspannung erreichen kann. Das Ziel dieser Entspannung sind innere Ruhe, Beeinflussung der Körperfunktionen und des Unterbewusstseins. Hierdurch können zum Beispiel die Gedächtnisleitung und die Leistungsfähigkeit gesteigert sowie Beschwerden und Erkrankungen gelindert werden. Das Autogene Training hat sich seit fast 100 Jahren in allen Bereichen der Medizin bewährt. Weiterlesen

Krebs, Selbsthypnose

Selbstheilungskräfte stärken nach der Krebs-OP

Auch 3 Jahre nach der Entfernung eines Tumors erinnern regelmäßige Kontrollbesuche den Patienten an die Schockdiagnose Krebs. Aber wie kommt es dazu, dass das traumatische Ereignis noch so viele Jahre auf die Betroffenen nachwirkt? Ärzte nennen diese Phase „wait and see“. Obwohl der Tumor entfernt wurde, dauert der Nachruf der Krankheit bis zu fünf Jahre. In dieser Zeit gelten die Betroffenen nicht als gesund. Mediziner sprechen weiterhin von „Krebspatienten“. Die Angst, nicht endgültig vom Krebs geheilt zu sein und einen Rückfall zu erleben, ist sehr groß. Nicht selten leiden Betroffene in der „wait and see“-Phase an Schlafstörungen, weil das Kreisen der Gedanken um eine Wiederkehr des Krebses ihnen den Schlaf raubt. Die seelische Last kann das Immunsystem so sehr strapazieren, dass sie den Tropfen bedeuten können, der das Fass erneut zum überlaufen bringt. Darum ist es wichtig, das Immunsystem in dieser Phase zu entlasten. Weiterlesen

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Diagnose-Schock Krebs: Was Sie selbst tun können

Die Diagnose „Krebs“ wird für viele Betroffenen wie ein Trauma erlebt. Die Ärzte sprechen von „Diagnose-Schock“, denn viele verbinden diese Diagnose mit dem Todesurteil. Auch die Behandlung wird für viele Menschen als traumatisch erlebt, denn die Eingriffe durch Chemotherapie, Operationen und Bestrahlung sind sehr belastend für Körper und Seele. Die Folgen wie Schmerzen, Übelkeit, Schwäche, Schlafstörungen, Ängste und Depressionen sind mit einer gravierende Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Weiterlesen