Durch Musik den Stress abbauen

Stress ist unser alltäglicher Begleiter. Auf Arbeit steht man unter Leistungsdruck, zu Hause hängt der Haussegen schief und ein Termin beim Zahnarzt kommt auch noch dazu. Für viele Menschen sind dies alles stressige Situationen, möglicherweise auch verbunden mit tiefliegenden Ängsten. Man wünscht sich aus diesen Stresssituationen einfach nur entfliehen zu können und sich, auch wenn es nur für kurze Zeit ist, zu entspannen. Das alles ist mit Musik möglich! Und hier erfahren sie wie:

Stress und seine Langzeitfolgen

Stress kann auf Dauer die unterschiedlichsten Auswirkungen haben. Hierzu zählen körperliche Folgen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Gehörsturz, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Brechreiz und viele mehr. Des weiteren kommen seelische Folgen dazu, wie z.B. Depressionen, Gefühlsschwankungen und einer nicht zu unterschätzenden Gefahr der Alkohol-/Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit. Sogar die allgemeine Aufmerksamkeit wird darunter leiden. Sie werden sich nicht mehr voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Es wird ein Burnout drohen, wenn nicht schnell entgegengewirkt wird.

Reaktion des Geistes auf Musik

Um dem alltäglichen Stress entgegen zu wirken, empfiehlt es sich einfach mal für ein paar Minuten zurückzulehnen und sich der Musik hingeben. Wenn man seine Lieblingsmusik hört, lösen sich Verkrampfungen im Körper. Hier empfiehlt es sich, vor allem Musik zu hören, bei der man sich nicht zu sehr konzentrieren oder anstrengen muss. Allerdings gibt es auch Menschen, die bei komplizierter Musik sehr gut entspannen können. Im Endeffekt ist es relativ egal welche Musik sie hören. Das wichtige ist, dass sie zur aktuellen Stimmung passt, da sie wie ein Stimmungsverstärker wirkt. Wenn Musik und Stimmung übereinstimmen, erlebt man eine Verschmelzung der beiden. Danach tritt die wohlige Entspannung ein. Dies gilt sogar auch für negative Stimmung und traurige Musik, da der Hörer sich davon verstanden fühlt. Nach einiger Zeit tritt auch hier eine gewisse Entspannung ein.

Hilfe auch durch Musiktherapie

Eine Musiktherapie, die durch Musiktherapeuten und Psychologen zusammengestellt wird, kann für sehr viele weitere psychische Krankheiten eine Hilfe für ein Problem darstellen. So hilft diese, wie schon erwähnt, bei Depressionen, aber auch bei Entwicklungsstörungen von Jugendlichen, Tinnitus, Migräne und zum Beispiel in der Rehabilitationsphase eines Schlaganfalls. Dabei unterscheidet man zwei Arten von Musiktherapien. Eine davon ist Musik zu hören oder aber selbst Musik zu machen. So sollen neue Motivationen und neue Entspannungsmöglichkeiten erschlossen werden. Die größten Erfolge wurden hier bei Tinnitus und bei Rehabilitationsphasen verschiedener Krankheiten erzielt.

 

http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Musiktherapie/#beschreibung (02.10.2015)

http://www.experto.de/lebensberatung/stress/warum-musik-gut-gegen-stress-wirkt.html (02.10.2015)

https://www.palverlag.de/stress-symptome.html (02.10.2015)