Erfolg und Zufriedenheit und dabei nur wenig arbeiten – geht das WIRKLICH?

Wer wünscht sich das nicht, man geht morgens nicht zur Arbeit, sondern macht das, was man liebt und gerne tut und bei dem man sich persönlich und beruflich auch weiterentwickelt.

Es gibt ein Buch von Timothy Ferris „Die vier Stunden Arbeitswoche“. In diesem Buch beschreibt Ferris, wie man es schaffen kann, mit sehr viel weniger Aufwand als bisher beruflich Erfolg zu haben und genügend Zeit für sein Privatleben zu haben. Das Buch gefällt mir gut und ist auch wirklich lesenswert, aber ich persönlich habe noch nie einen erfolgreichen Menschen persönlich getroffen, der auch nur annähernd glaubhaft dieses Ideal verkörperte. Zumindest bis gestern. Denn da bin ich in den Zug nach Zürich gestiegen, um Hans-Peter Zimmermann zu treffen, einen Hypnosetherapeuten und Trainer, der ebenso wie ich nicht nur mit Patienten arbeitet, sondern auch mit Geschäftsleuten. Wir wollten uns einmal persönlich kennen lernen und uns austauschen.

Als wir beim Mittagessen auf seinem Balkon mit Blick auf den Zuger See saßen sagte er einen Satz, den ich äußerst bemerkenswert fand: „Eigentlich weiß ich nicht mehr sehr viel, was ich in meinem Leben noch verbessern kann“.

Lassen Sie sich diesen Satz einmal auf der Zunge zergehen: „Eigentlich weiß ich nicht mehr sehr viel, was ich in meinem Leben noch verbessern kann“. Wie würde es sich für SIE anfühlen, wenn Sie so einen Satz ehrlichen und leichten Herzens sagen könnten?

Zuvor hatten wir darüber gesprochen, dass er seit letztem Jahr im Sommer für sich in seiner Firma die Halbtagsarbeitszeit eingeführt hat und nun die Nachmittage auf seinem Boot auf dem See verbringt. Als ich ihn fragte, wie gut das für ihn funktioniere, gab er mir zur Antwort, bisher sei nichts von seinen Arbeiten liegen geblieben. Wow!

Bei der Gelegenheit unseres Treffens haben wir auch gleich ein Interview durchgeführt und aufgezeichnet, welches Hans-Peter nach der sehr angenehmen Mittagspause auch gleich zuschnitt (Intro, Outro, Musik etc.). Dann hat er es auch gleich noch online gestellt, so dass er auch diesen Tag ohne „Rest“ beendete. Wenn er „arbeitete“, war er hoch konzentriert, wusste genau, was er tat und wenn er am Computer schrieb, hörte es sich an, als wenn jemand eine Maschinengewehrsalve abfeuerte.

Ganz nebenbei war er nicht nur ein wunderbarer Gastgeber, ein inspirierender Gesprächspartner, sondern auch ein Mensch, der mir einen schönen Tag geschenkt hat. Es fühlte sich nicht eine einzige Minute nach Arbeit an. War es auch nicht!

Ich habe bisher schon einige Menschen kennengelernt, die glaubten, anderen Menschen etwas erzählen zu können, wie sie ihr Leben leben sollten oder wie sie erfolgreich werden können. Meistens stellte sich heraus, dass diese Menschen nur angelesenes Wissen wiedergaben und selbst nicht den Erfolg erzielt hatten, den sie andere lehren wollten. Hans-Peter gehört aber offensichtlich zu den Menschen, die das auch leben, was sie anderen in ihren Seminaren an Erfolgswissen vermitteln.

Er hat auch einen sehr guten Newsletter und etliche instruktive Videos und guten Content, den man über seine Webseite (http://www.hpz.com) findet.

Lieber Hans-Peter, falls Du Dich auf meinen Blog verirren solltest: Vielen Dank für den schönen Tag.

 

3 Kommentare
  1. Jans Bonte sagte:

    Tja, eigentlich weiß ich auch nicht mehr sehr viel, was ich in meinem Leben verbessern könnte. OK, ich bin heute Pensionär (Jhg. 1935). Aber ich bin schon seit meinen 40ern abends entspannt nach Hause gefahren und morgens mit Lust und Neugier ins Büro.
    Dort konnte ich, Bauingenieur, alle paar Jahre neue Aufgaben bekommen; oft wurden dabei 2 Arbeitsplätze zu 1 rationalisiert – und nach einem halben Jahr wurde das für mich zum Halbtags-Job. So konnte ich nebenbei an der örtlichen Uni Psychologie studieren und in 9 Semestern alle Schein zum Diplom einsammeln und einige Therapie-Ausbildungen machen. Nebenbei habe ich vor 30 Jahren einen Verein gegründet, der das Einüben von Selbstliebe, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zum Thema hat . Das ist ein Thema, dessen Grenzen nur im eigenen Kopf existieren und von daher kann ich in meinem Leben weiter ‚verbessern‘, vorallem, wie ich das anderen Menschen deutlicher, einfacher, klarer vorleben möchte.
    Liebe Grüße
    Jans Bonte

    PS.: Ich wurde kürzlich im HPZ-Letter auf das oben erwähnte Podkast Eures Gesprächs aufmerksam, habe mir dann Ihre beiden websites reingezogen und bin sehr angetan. Ja, davon braucht es mehr, schnelle, wirksame Herangehensweisen für die massenhaften psychischen Störungen, Methoden wie EFT u. dgl., die Menschen garnicht erst zu Patienten machen, sondern sie zurück in ihre Eigenmacht begleiten! Es reicht nicht, zu sagen „ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin“ – das will erlebt und gefühlt werden!

    Antworten
  2. Dr. Norbert Preetz sagte:

    Hallo lieber Hans-Peter,
    schön von Dir zu hören und danke für Dein inspirierendes Video zum Zeitmanagement. Während du im Zuger See gebadet hast, habe ich neidisch (aber nicht missgünstig) bei trüben Wetter aus meinem Praxisfenster geschaut. Dein Vorgehen, ein inspirierendes Video aufzunehmen anstatt nur einen Text zu schreiben, gefällt mir gut. Du bist gerade auch in diesen Dingen ein Vorreiter, von dem viele Therapeuten oder auch Selbstständige, die gewöhnt sind, sich ausschließlich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, eine Menge lernen können.

    Liebe Grüße,
    Norbert

    Antworten

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.