Gesundheit beginnt im Kopf – Wie unsere Gedanken unsere Gene steuern

Seit langem ist bekannt, dass unsere mentale Verfassung einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und auch auf den Verlauf von Krankheiten hat. Selbst der Todeszeitpunkt scheint durch unser Denken beeinflussbar zu sein. In der Medizin ist der Begriff „Termintod“ bekannt. Schwerkranke Menschen, deren Lebenserwartung beispielsweise aufgrund von Krebs nur noch eine sehr kurze Lebenserwartung haben, wollen unbedingt noch ein für sie wichtiges Ereignis erleben, beispielsweise die Einschulung des Enkels oder die Hochzeit der Tochter. Entgegen allen Prognosen leben sie viel länger als aufgrund ihres Gesundheitszustandes zu erwarten wäre. Nämlich bis zu dem Ereignis, dass sie unbedingt noch erleben WOLLTEN. Kurze Zeit darauf sterben sie.
Auf der anderen Seite sterben Patienten, wie vom Arzt vorhergesagt, wenige Monate nach dem ein aggressiver Krebs bei ihnen entdeckt wurde. Dies geschieht oft auch dann, wenn sich hinterher herausstellt, dass es sich um eine Verwechslung oder um eine Fehldiagnose handelte. Die ERWARTUNG, am Leben zu bleiben oder zu sterben, bewirkt offensichtlich eine Verlängerung oder Verkürzung des Lebens. Sie kann sogar töten oder eine unheilbare Krankheit heilen (s. u.).

Wie ist das möglich? Insbesondere, wenn es sich um eine erblich mitbedingte Krankheit handelt? Viele Jahrzehnte glaubten wir, dass die Gene für unser Schicksal und auch für unsere Gesundheit verantwortlich seien. Diese Auffassung wird durch den amerikanischen Zellforscher Dr. Bruce Lipton infrage gestellt. Mit seinen Studien zeigt er, dass unser Geist darauf Einfluss hat, welche Gene aktiviert werden.
Weil es so wichtig ist, wiederhole ich noch einmal: Unser Geist beeinflusst, welche Gene aktiviert werden! Heißt dass, wir sind unseren Genen nicht auf Gedeih und Verderb ausgesetzt?

Lipton vertritt die Auffassung, dass es von der Reaktion eines Menschen auf seine Umwelteinflüsse abhängt, ob bestimmte Gene aktiviert werden oder nicht. Eine besondere Rolle spielen dabei die Glaubenssätze eines Menschen. Für seinen Buch „Intelligente Zellen“ („The Biology of Belief“) gewann Lipton übrigens 2006 den amerikanischen nationalen Buchpreis in der Kategorie Naturwissenschaft.

Wie seit langer Zeit aus der Placeboforschung bekannt ist, spielt die ERWARTUNG eines Menschen bezüglich seiner Genesung eine wichtige Rolle für seinen Krankheitsverlauf. Aus der Hypnose – Literatur ist das Beispiel bekannt, in dem der Chefarzt den Patienten fragt, wie es kommt, dass er gesund geworden ist. Irritiert antwortete dieser „Herr Doktor, Sie haben doch in der Visite selbst gesagt „gesundus““. Was der Arzt zu seinen Kollegen gesagt hatte, war jedoch nicht „gesundus“, sondern „moribundus“, was bedeutet „dem Tode geweiht“.

Ist die Aktivierung bestimmter Gene eine Erklärung dafür, dass Menschen mit der Kraft Ihres Geistes Heilungen erzielt haben, die für die Wissenschaft bisher als nicht erklärbar galten? Dies ist natürlich für die Wissenschaft eine ganz spannende Frage. Für unser Ziel, unsere Gesundheit zu stärken und Krankheiten zu überwinden ist jedoch eher der Sachverhalt entscheidend, DASS der Geist in hohem Maße die körperliche Gesundheit beeinflussen kann. Die Wissenschaft wird noch viele Jahrzehnte nach den Mechanismen suchen, WIE der Körper das macht. Für den kranken Menschen, der genesen oder für den gesundheitsbewussten, der seine Gesundheit stärken will zählt hauptsächlich, DASS wir unseren Krankheiten nicht ausgeliefert und dass wir nicht Opfer unser Erbanlagen sind, sondern dass wir Eigenverantwortung für unsere Gesundheit übernehmen können und vielleicht sogar sollten.

Hypnose und Selbsthypnose sind bekanntermaßen Methoden, mit denen der Einfluss des Geistes über den Körper multipliziert werden kann. In Hypnosedemonstrationen kann man oft innerhalb weniger Minuten zeigen, wie nicht nur das Denken und Fühlen, sondern auch der Körper auf Suggestionen wirkt. Suggestionen kann man in diesem Zusammenhang verstehen als Vorstellungen, die vom Hypnotiseur auf der bewussten oder unbewussten Ebene im Hypnotisierten ausgelöst werden. Selbsthypnose hat sich seit Jahrzehnten dafür bewährt, selbst körperlich bedingte Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Eine phantastische Methode für Menschen, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen.

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