Hypnoanalyse, das Kronjuwel der Hypnose

Jede psychische und körperliche Krankheit ist mit einer negativen Emotion oder einer Kombination aus mehreren negativen Emotionen verbunden. Jede negative Emotion manifestiert sich im Körper und schädigt diesen, wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne gelöst wird. Die Intensität dieser Emotion bestimmt den Umfang des gesundheitlichen Problems. Solange die negativen Emotionen im physischen System präsent sind, solange bleibt das Problem bestehen.

Selbst, wenn beispielsweise aufgrund von Umweltbelastungen eine Prädisposition für das Auftreten einer Allergie entstanden ist, tritt die Allergie in aller Regel nur dann auf, wenn zum Zeitpunkt der Exposition mit dem allergenen Stoff eine emotionale Belastung vorliegt. (Diese kann unbewusster Natur sein). Es kommt zu einer Beeinträchtigung der körperlichen Regulations- und Kompensationsfähigkeit und somit zum Ausbruch der Krankheit.

Der Ansatz der Hypnoanalyse besteht darin, die emotionalen Ursachen einer Krankheit ausfindig zu machen und zu bearbeiten. Dabei ist folgender Sachverhalt besonders hilfreich: Alles, was ein Mensch in seinem Leben gesehen hat, was er erlebt hat, wird gemeinsam mit den damit verbundenen Emotionen gespeichert.

In der Hypnoanalyse werden folgende Erinnerungen aufgedeckt:

  • ISE (Initial Sensitizing Event)
    Das Ereignis, in dem die hinter dem Problem stehenden (verdrängten) Emotionen und die in dieser Situation entstandenen Glaubenssätze erstmalig aufgetreten sind.
  • SSE (Subsequent Sensitizing Events)
    Die Folgeereignisse, die zu einer Verstärkung der zugrundeliegenden Emotion und der damit verbundenen Glaubenssätze geführt haben.
  • FSE (Final Sensitizing Event)
    Das letzte dieser kritischen Ereignisse, das häufig symptomauslösend wirkte.

Die Behandlung besteht im Wesentlichen darin, die der Symptomatik zugrundeliegenden, verdrängten, traumatischen Erfahrungen ausfindig zu machen (erinnern), zu bearbeiten und die aus diesen Erlebnissen resultierenden negativen Gefühle (Ängste, Traurigkeit, Einsamkeit, Wut, Nichtvergebenkönnen, etc.) und einschränkenden Glaubenssätze (ich bin nichts Wert, ich werde es nie zu etwas bringen, etc.) und körperliche / energetische Blockaden und Manifestationen aufzulösen. Dabei werden nicht die Erinnerungen verändert, sondern die Emotionen geheilt.

(Das Aufdecken der Ursachen ist die Grundvoraussetzung für diese effektive Behandlungsform. Die Hypnoanalyse ist bildlich gesprochen das „Skalpell“ unter den Psychotherapiemethoden. Oft ist es in einer einzigen Sitzung möglich, sich wie ein Chirurg Schicht für Schicht vorzuarbeiten, um dann den in der Tiefe verborgenen Tumor zu erreichen und eine punktgenaue Behandlung zu ermöglichen.) Die Hypnoanalyse könnte man in diesem Sinne wie eine psychische Präzisionschirurgie bezeichnen mit der man gezielt und in kürzestmöglicher Zeit an die verborgene emotionale Ursache der Erkrankung gelangt, so dass die Heilungsmaßnahmen punktgenau eingesetzt werden und somit höchste Wirksamkeit entfalten können.

Nach den heilenden Interventionen kann der Patient dann die Situation, in der der Samen für das Problem oder die Erkrankung gelegt wurde (ISE), ohne belastende Emotionen erneut erleben. Auch die späteren Erfahrungen und Erlebnisse, die zu einer Verstärkung des Problems geführt haben, werden erneut erlebt, ohne dass die ursprünglich aufgetretenen Emotionen auftreten.

Viele seelische und körperliche Leiden haben ihre Ursache in Verstrickungen der Vergangenheit. Die Behandlung zielt darauf ab, diese Verstrickungen zu lösen und unbewältigte Erlebnisse, Erfahrungen und Traumata der Vergangenheit zu bearbeiten und zu neutralisieren.

Dadurch wird ein riesiger emotionaler Ballast abgeworfen. Die Energie, die bisher für die Unterdrückung der Emotionen benötigt wurde, steht jetzt für die Heilung zur Verfügung. Der Patient fühlt sich am Ende der Sitzung erleichtert und erlebt entsprechende Veränderungen meist schon unmittelbar nach der Sitzung. In der weiteren Arbeit werden weitere negative Energien aus dem Unterbewusstsein entfernt, so dass sich die Patienten danach im wahrsten Sinne befreit fühlen. Ein wichtiger Bestandteil der Hypnosetherapie ist die Vergebensarbeit. In tiefer Hypnose setzt sich der Patient mit allen Menschen auseinander, die ihm in seinem Leben weh getan haben und vergibt ihnen. Er vergibt auch sich für Fehler, die er in seinem bisherigen Leben gemacht hat. Diese Vergebensarbeit bedeutet eine grundlegende emotionale Befreiung. Es ist wie wenn man eine Riesenlast von seinen Schultern abgeworfen hat. Die dadurch freigesetzte Energie führt – ebenso wie das Neutralisieren der Krankheitsursachen – zu starken Heilimpulsen. Das Unterbewusstsein kann sich neu strukturieren und der Körper bzw. die Seele kann heilen.

Nachdem die negativen „Programmierungen“ (Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Verhaltensmuster) neutralisiert wurden, werden mittels Suggestion positive „Programmierungen“ etabliert sowie die körperliche Heilung intensiviert. Diese und noch weitere Behandlungsschritte lassen sich in aller Regel in einer einzigen Intensivbehandlung durchführen.