Endlich Nichtraucher werden:
Sagen Sie Nein zu allem, was Ihnen schadet!

Nichtraucher werden? Ich? Wozu? Wir müssen sowieso alle sterben! Auf diese und ähnliche Weise reagieren viele überzeugte Raucher, wenn wir ihnen eine einfache Methode vorschlagen, mit der sie rasch Nichtraucher werden können. Eine Antwort, die irgendwie cool und furchtlos klingen soll. Die aber das genaue Gegenteil offenbart.

Denn natürlich wissen Sie als Raucher, dass der Satz „Wir müssen eh alle sterben“ einen wichtigen Aspekt ausblendet. Nämlich wie, wann und woran Sie sterben. Und Sie wissen auch, dass Sie durch das Rauchen

  • Ihre Lebenszeit erheblich verkürzen.
  • die Gefahr, an Lungenkrebs oder anderen gefährlichen Erkrankungen qualvoll zu sterben, erhöhen.
  • Ihre Lebensqualität verringern.
  • jede Menge Schadstoff in die Umgebung pusten, die auch Nichtrauchern schaden.
  • viel Geld und Zeit investieren, nur um blauen Dunst zu produzieren.

Warum also nicht wenigstens den Versuch wagen und mit dem Rauchen aufhören? Wenn es doch im Prinzip viel einfacher ist, etwas nicht zu tun als es zu tun?

Melden Sie sich gleich an und gehören Sie
schon morgen zu der Gruppe glücklicher Exraucher,
die aus Überzeugung sagen:

Mit dem Rauchen aufhören? Nichts einfacher als das!

Aber in genau dieser Annahme liegt ein weiterer Denkfehler, der häufig dazu führt, dass Raucher, die versuchen, Nichtraucher zu werden, kläglich scheitern.

„Einfach weglassen“ funktioniert nämlich nicht.

Nicht nur, weil sich nach wenigen Stunden der erste Schmacht meldet. Sondern weil Rauchen eine Gewohnheit ist, die sich auf unseren gesamten Lebensalltag ausdehnt, beispielsweise auf

  • unsere Geruchs- und Geschmacksnerven,
  • unsere Pausen und Tagesstrukturen,
  • unsere Art, mit Menschen in Kontakt zu treten,
  • unser Ess- und Schlafverhalten und ja, sogar auf unser Liebesleben.

So gesehen stellt die Nikotinsucht für alle, die Nichtraucher werden wollen, das geringste Übel dar. Wichtiger ist, dass Sie der Zigarette nicht nur abschwören, sondern sich zugleich Gedanken machen, wie Sie die dadurch gewonnene Freiheit zurückerobern und nutzen wollen.

Bevor Sie Nichtraucher werden:
Machen Sie gründlich Inventur!

Mit Zigarette sind Sie ein cooler Cowboy oder der umschwärmte Partyheld. So jedenfalls suggeriert es die Tabakindustrie. Wer aber sind Sie ohne Zigarette, wenn Sie einfach aufhören zu rauchen?

Versuchen Sie einmal, sich vorzustellen, Sie hätten bereits mit dem Rauchen aufgehört.

  • Wie fühlt es sich an, wieder tief durchatmen zu können?
  • Was bedeutete es für Sie, intensiver riechen und schmecken zu können?
  • Wie viel Erleichterung bringt es in Ihren Alltag, wenn Sie Ihre Pausen gestalten können, ohne hektisch rauchen zu müssen?
  • Wie viel Geld würden Sie rauchfrei sparen und was würden Sie damit anfangen, wenn Sie nicht mehr rauchten?
  • Wäre es nicht schön, mit den Freunden oder der Familie im Restaurant, am Frühstückstisch, beim Spieleabend sitzen bleiben zu können, statt ständig vor die Tür zu müssen?

Spielen Sie in Gedanken Ihren Alltag und alle Situationen, in denen Sie bisher geraucht haben, durch. Wenn Sie dabei ganz ehrlich sind und Ihre Reaktionen aufmerksam beobachten, stellen Sie vielleicht Folgendes fest:

Es fühlt sich gut an, nicht rauchen zu müssen, denn eigentlich ist es das Rauchen selbst, das sehr viel Stress und Hektik in Ihr Leben bringt. Vom Husten, dem schlechten Atem und dem Wissen, dass Rauchen gefährlich ist, ganz zu schweigen.

Es scheint dagegen nicht erstrebenswert, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn Sie Sich Situationen vorstellen,

  • in denen Sie sich unsicher oder unwohl fühlen.
  • in denen Sie Dinge tun müssen, zu denen Sie eigentlich keine Lust haben.
  • in denen Sie sich ständig überfordert fühlen.
  • in denen Menschen Ansprüche an Sie stellen, die Sie eigentlich zurückweisen müssten. Sind Sie der Typ, der schwer Nein sagen kann? Der immer alles hundertprozentig erledigen muss? Der sich schlecht fühlt, wenn er einen Wunsch ausschlägt und sich stattdessen lieber noch eine Zigarette „gönnt“?

Diese Liste ist beliebig erweiterbar.

Was Sie verdeutlicht ist:
Es reicht nicht, einfach ein rauchfreies Leben zu planen, um dauerhaft Nichtraucher zu werden.

Es ist wichtig, dass Sie gleichzeitig schonungslos Inventur machen und Situationen, in denen die Zigarette zum Lebenshelfer geworden ist, entdecken und verändern.

Denn mal ehrlich:

  • Wie oft kommt es vor, dass Ihnen die Zigarette gar nicht schmeckt?
  • Dass Sie nur vorgeben, rauchen zu wollen, um sich für einen Moment zurückziehen zu können?
  • Dass Sie sich überfordert fühlen, aber nicht wissen, wie Sie ein Anliegen zurückweisen können?

Aber wäre es nicht schöner und hilfreicher, wenn Sie einen rauchfreien Weg fänden, Hindernisse und Herausforderungen zu bewältigen?

Überzeugt?
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