Verjüngung durch die Kraft des Geistes – Teil 2 – ein kleiner aber kraftvoller psychologischer Trick, um länger zu leben

Im ersten Artikel zum Thema „Verjüngung durch die Kraft des Geistes“ haben wir eine Studie kennengelernt die gezeigt hat, dass es möglich ist, den Körper allein durch psychologische Faktoren real zu verjüngen. Nachdem dieser Sachverhalt als erwiesen gelten kann, scheint das nachfolgende Thema nun nicht mehr ganz so unrealistisch und weltfremd.

Im Fitnessstudio habe ich früher gerne Klimmzüge gemacht. Wenn ich dabei von eins bis 20 zählte, tauchte nach 12, 13, 14 in mir das Gefühl auf, dass es sich um sehr viele Wiederholungen handelte. Dieses Gefühl machte es mir, ohne dass ich mir dessen bewusst war, schwer, die „hohe“ Zahl von 20 Wiederholungen zu erreichen.

In einer Sportlerzeitschrift las ich den Tipp, dass man zwei Mal bis zehn zählen sollte, statt einmal bis zwanzig. Ich habe diese Methode ausprobiert und festgestellt, dass es tatsächlich leichter war, 20 Klimmzüge zu erreichen. Weil ich nicht mehr die unbewusste Vorstellung im Kopf hatte, eine hohe Leistung erbringen zu müssen. Mehr noch, ich schaffte jetzt sogar mehr Klimmzüge als zuvor.

Was hat das nun mit den Themen „Verjüngung“ oder „länger leben“ zu tun?

Vor etwa einem Jahr erzählte ein Teilnehmer meines Seminars „Aktivierung der Selbstheilungskräfte“, dass er 61 Jahre alt ist, sein Beruf in der Radiobranche erfolgreich in ein bis zwei Jahren beenden wird, und dass er vor einem Jahr begonnen hat, sein zweites Leben zu leben. Er erzählte mir, dass er 120 Jahre alt werden will und dass der Beginn seines 61. Lebensjahres der Beginn seines „zweiten“ Lebens sei, in dem er natürlich auch wieder 60 Jahre alt werden will.

Und tatsächlich machte dieser Mann nicht nur einen sehr sympathischen, sondern auch einen sehr vitalen, und wenn man das so sagen darf, jungen und lebendigen Eindruck. Er erzählte, dass er die Methoden aus meinem Seminar nicht nur lernen wolle, um für sich selbst körperliche Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden zu stärken, sondern auch für seinen Klienten, denen er sich in seinem zweiten Leben widmen wolle.

Dieser Mann hat mich inspiriert (vielen Dank, Herr Fletcher) und ganz nebenbei ein paar zusätzliche Lebensjahre geschenkt. Ebenso wie dieselbe Methode mir ermöglicht hat, mehr Klimmzüge zu erreichen. Die Methode, eine hohe Zahl im Kopf in zwei leicht zu erreichende Teilziele aufzuteilen, funktioniert nicht nur bei Klimmziehen, sondern auch mit Blick auf unsere Lebenserwartung.

Dass die „reale“ Lebenserwartung von der Lebenserwartung abhängt, die wir in unserem Kopf haben, ist bekannt. Ärzte kennen ein Phänomen, das “ Termintod“ genannt wird. Sie erleben immer wieder, dass todkranke Menschen nicht der Prognose entsprechend sterben, wenn Sie sich vornehmen, ein bestimmtes Ereignis noch zu erleben. Dem Arzt gegenüber äußern sie Sätze wie: „Ich will unbedingt noch die Einschulung meiner Enkelin (die Hochzeit meiner Tochter) erleben“. Trotz der Schwere ihrer Krankheit leben sie deutlich länger als prognostiziert. Kurz nachdem sie das betreffende Ereigniss erlebt haben, sterben sie.

Auf der anderen Seite beobachten Ärzte immer wieder, dass nach dem Tod eines Patienten der Partner / die Partnerin starb, obwohl er / sie bei bester Gesundheit war. Sie wollten ohne den anderen einfach nicht weiterleben. Der Kopf spielt offensichtlich eine wichtige Rolle bei der Frage, wie lange ein Mensch noch leben wird.

Wo haben SIE bewusst oder unbewusst Ihre Altersgrenze festgesetzt? Was können SIE tun, um sich ein paar zusätzliche Lebensahre zu gewähren? Denken Sie einmal darüber nach! Man ist nämlich nicht nur so alt, wie man sich fühlt und wie es im Ausweis steht, sondern auch so alt, wie man meint, sich seinem Lebensende genähert zu haben. Wollen auch Sie statt 75 nicht viel lieber 80 Jahre alt werden? Dann hat Ihr „zweites“ Leben mit Ihrem 40. Geburtstag begonnen. Fühlen Sie einmal in sich hinein, wie es sich anfühlt, wenn Sie in Ihrem Leben 20 Jahre alt sind (statt wie bisher 60). Ein oder zwei „Klimmzüge“ oder Lebensjahre mehr, sind locker für Sie drin, auch wenn Sie bescheiden herangehen? Was haben Sie zu verlieren?

Ich hoffe, dieser kleine Artikel hilft auch Ihnen, sich ein höheres Lebensalter im Kopf festzusetzen. Denn das ist es, was ich Ihnen empfehle.

3 Kommentare
  1. Hakan sagte:

    Guter Beitrag. Sicher nicht verkehrt, sich mit dem Thema detailierter zu beschaeftigen. Ich werde sicher die nächsten Artikel verfolgen.

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  2. Romy sagte:

    Ich beschäftige mich schon von berufswegen für mentale Phänomene. Mir selbst kam vor wenigen Tagen der Gedanke, dass die Natur ein vortreffliches Beispiel bringt, als ich einen riesigen, kraftstrotzenden Baum betrachtete, der schon ziemlich viele Jahre alt sein muss ( mehr als 10 Meter hoch ). Da wir auch Natur sind, ist es doch tatsächlich möglich alt zu werden ohne dem vermeintlichen Zerfall ausgesetzt zu sein! Mit anderen Worten: älter werden bedeutet nicht zwangsläufig alt auszusehen. Ich selbst meditiere schon viele Jahre und ich bin sicher, dass sich dies, neben guter Gene und gesundem Schlaf, positiv auf mein Äußeres auswirkt, ich werde in der Regel um die 10 Jahre jünger geschätzt ( ich bin 50 ). Wie toll ist das denn? 😉

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  3. Karl-Heinz sagte:

    Seit meiner frühesten Jugend war ich überzeugt, dass ich einmal sehr alt werden wollte und das vor allen Dingen gesund. Als in meinem 40. Lebensjahr eine Zigeunerin ganz offensichtlich beim Handlinien lesen völlig aus dem Häuschen geriet und erst nach einigen Nachhaken erklärte, dass ich nach meiner Handlinie glaube, dass ich 138 Jahre alt werden würde. Habe ich das für etwas übertrieben gehalten, aber ich fühlte mich bestätigt in meinem Streben sehr alt zu werden.
    Seit 20 Jahren informiere ich mich weltweit über die Ergebnisse der psychologischen Vordenker und deren Ergebnisse und ich glaube heute, dass uns eigentlich das ewige Lebn schon zu Füßen liegt, Wir müssen nur noch lernen, wie wir das praktisch erreichen.
    Warum glaube ich das? Wir haben Selbstheilungskräfte in uns, die wir noch nicht einmal zu 10 % nutzen. Unser Organismus ist in der Lage Abwehrkräfte zu entwickeln und selbst Krebszellen zu vernichten. Wenn wir nur an die inzwischen zahlreichen Spontanheilungen sogenannter aus therapierter zum Tode bedrohter Schwerkranker denken sollten wir langsam anfangen schneller und vor allen Dingen koordinierten und gemeinsam an der Lösung des ewigen Lebens mit Hilfe unseres Unterbewusstseins und der uns inne wohnenden Kräfte und Fähigkeiten zu arbeiten.
    Das hier gesagte ist nur der Anfang und durch aus möglich – oder sogar viel mehr????
    Ich bin davon nicht weg zu kriegen und bin schon im 77. Lebensjahr und noch voll drauf.

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