Verjüngung durch die Kraft des Geistes – Teil 3 – Mit 50 gesünder als mit 30?

Fast jeder Mensch hat Angst vor dem Altwerden. Älterwerden ist in den Köpfen der Menschen untrennbar verbunden mit Krankheit, Leiden, vermindernter Lebensqualität und mit zunehmenden Beschwerden. Wie ich an anderer Stelle bereits gezeigt habe, ist diese Überzeugung fatal, weil sie in der Tat dazu beiträgt, dass die Erwartungen auch eintreten. Krankheit und Leid sind jedoch nicht notwendigerweise von der Natur jedem Menschen mit dem Alter als schwere Bürde auferlegt.

Ich glaube viel mehr, dass man sich die Feldsteine, die den Rucksack so schwer machen und bewirken, dass man immer gebeugter geht, teilweise selbst in den Rucksack gelegt hat und das sie teilweise auch von anderen hineingelegt wurden. Ich selbst bin, während ich diese Zeilen schreibe, mit Anfang 50 gesünder, fitter und fühle mich wohler und leistungsfähiger als mit Ende 20. Im Alter von 14 Jahren waren meine Rückenbeschwerden so stark, dass ich mich beim Autofahren auf beide Hände stützte, um die Wirbelsäule zu entlasten, weil jede Unebenheit der Straße einen Schmerz verursachte. Über viele Jahre musste ich morgens nach dem Aufstehen und abends je eine dreiviertel Stunde bis eine Stunde Dehnungsübungen machen, weil mein Rücken so steif und voller Blockaden war, dass ich ohne diese Zeit morgens und dann abends noch einmal den Tag gar nicht hätte überstehen können. Ja, ich führe heute immer noch körperliche Übungen durch, aber nicht um Schmerzen zu bekämpfen, sondern um vorzubeugen, und den Zustand der relativen Beschwerdefreiheit zu erhalten. Vor einem Jahr bin ich, „angestiftet“ durch meinen 9 Jahre alten Sohn Paul, meinen ersten Salto auf dem Trampolin gesprungen. Viele weitere sind gefolgt.

Es gibt viele Menschen, denen es gelungen ist, ihren Gesundheitszustand entgegen den Prognosen von Ärzten und Familienangehörigen dramatisch zu verbessern. Wie sind derartige Veränderungen zu erklären, die doch der landläufigen Auffassung vieler Menschen und auch den Erfahrungen der Ärzte, dass mit zunehmendem Alter auch die Beschwerden und die Erkrankungen zunehmen, widerspricht?
Ich glaube, dass die Antwort unter anderem darin besteht, dass man die Verantwortung für seine Gesundheit und sein Wohlergehen nicht in die Hände anderer Menschen legt, sondern dass man sie selbst übernimmt. Was kann man also tun? Die Antwort ist den meisten Menschen bekannt. Sie lautet: gesunde Ernährung, mehr Bewegung, weniger Ärger, Zorn, Groll und Grübeln und dafür mehr Freude, Liebe und Herzlichkeit, mehr positive Gedanken sowie eine Aufgabe und einen Lebensinhalt. Es ist besonders wichtig, dass Sie im Herzen und im Denken jung bleiben und dass Sie emotionale Altlasten entsorgen, die dem Körper und dem Immunsystem Energie rauben und die Entstehung und die Aufrechterhaltung von Krankheiten aller Art Tür und Tor öffnen. Wenn es Ihnen in einem der genannten Bereiche nicht gelingt, das alte Fahrwasser zu verlassen, gibt es kompetente Hilfe. Man muss sie nur suchen und in Anspruch nehmen. Die Hauptverantwortung für unsere Gesundheit liegt jedoch nicht bei anderen, sondern bei uns.

 

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