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Vier einfache Einschlaftipps können Schlafstörungen vollständig beseitigen

Oft greifen sie in ihrer Not zu Schlaftabletten. Wie in einem anderen Post beschrieben, erhöht aber bereits die gelegentliche Einnahme von Schlafmittel das Sterbe- und auch das Krebsrisiko. Diese Wirkung war schon bei weniger als 18 Dosen im Jahr nachweisbar. Eine der besten und vielleicht sogar die beste Methode zur Überwindung von Schlafstörungen – und das ganz ohne Nebenwirkung – ist die Hypnosetherapie. Doch Medikamente und auch Hypnose sind längst nicht in jedem Fall von Schlafstörungen erforderlich.

Vier segensreiche Tipps gegen Schlafstörungen

Wie in einer Studie der Universität Pittsburgh (1)  nachgewiesen wurde, kann schon das Befolgen von vier einfachen Tipps in sehr vielen Fällen die Schlafstörungen minimieren und im besten Fall sogar vollständig beseitigen.
Entsprechend den Autoren der Studie sind Schlafstörungen auch Folge einer fehlenden Schlafhygiene. Betroffene benötigen deshalb keine Schlafmittel.

In der Studie nahmen 79 Senioren mit chronischen Schlafstörungen teil. Die Mehrheit der Senioren schlief nach Befolgung der Tipps bedeutend besser oder konnte ihre Schlafstörungen sogar vollständig überwinden.

1) Die Länge des Schlafes minimieren: Wer mit weniger Schlaf auskommen muss, nutzt die Ruhezeit intensiver. Ein tieferer und somit besserer Schlaf ist die Folge.

2) Stets zur gleichen Zeit aufstehen, egal wie lange man vorher geschlafen hat: So kann sich der Körper an einen festen Rhythmus gewöhnen und man kann abends gut einschlafen und morgens frisch und munter das Bett verlassen.

3) Niemals ins Bett gehen, wenn man nicht müde ist: Wer noch hellwach und vielleicht sogar aus einer aktiven und kreativen Phase einzuschlafen versucht, kann nur scheitern. Besser einen Moment abpassen, in dem man die nötige Bettschwere erreicht hat.

4) Das Bett sollte nur zum Schlafen genutzt werden und nicht zum Fernsehen oder Lesen. Für abendliche Aktivitäten nutzen Sie besser die Couch oder einen bequemem Sessel. Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie bereit zum Schlafen sind. So „lernt“ der Körper, was im Bett von ihm erwartet wird.

(1) Archives of Internal Medicine (2010; doi: 10.1001/archinternmed.2010.535), zitiert nach
© rme/aerzteblatt.de, http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44425

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