Wie 4 Verhaltensweisen ihre Lebensdauer beeinflussen (Teil 2)

In Teil 2 der Lebensdauerbeeinflussenden Verhaltensweisen behandle ich die Themen, die für einige Menschen leidig sind: Gesunde Ernährung und Sport.

Was die Folgen von schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung sind und wie sich der Körper mit der umgekehrten Variante entwickelt, erfahren Sie hier!

 

Gesunde Ernährung ist das A und O

„An apple a day keeps the doctor away“ – Sprichwort aus England

 

Wer sich größtenteils von Pizza, Burgern und Süßem ernährt, wird auf Dauer mit schlechten Auswirkungen und einer verkürzten Lebensdauer zu rechnen haben. Falsche Fette und zu viel Zucker sind schlecht für den Körper, man wird mit Stoffwechselstörungen, Übergewicht, Verstopfungen, Schlafstörungen und Diabetes seine Probleme haben. Das liegt daran, dass wenig Vitamine und wenig eiweißhaltiges Essen dem Körper zugeführt werden.

Es wird zu einseitig gegessen, Obst und Gemüse werden durch Tabletten ersetzt und die Tiefkühltruhe im Supermarkt erfreut sich großer Beliebtheit. Auch das Trinken spielt eine wichtige Rolle. Hier wird gekauft was lecker schmeckt und gut aussieht, viel Zucker beinhaltet.

Dabei kann man sogar Geld sparen wenn man gesünder trinkt und isst.

Obst und Gemüse sollten in fünf Portionen über den Tag verteilt zu sich genommen werden. Nehmen Sie bei Brot und Nudeln Vollkornproduktvarianten zu sich, da der Körper sie langsam abbaut und nicht schnell nach neuer Nahrung verlangt. Das gleiche gilt für Produkte die viel Eiweiß enthalten, wie Fisch, Hähnchen, Eier, Milch usw. Hier ist der positive Nebeneffekt, dass man sich nach dem Essen nicht müde fühlt. Das Gefühl des satt seins ist ein anderes. Man fühlt sich nicht vollgestopft, wie nach einer fettigen und kohlenhydratreichen Speise. Die Pfunde schmelzen dahin, der Geldbeutel nimmt zu

 

Sport ist Mord – oder etwa nicht?

„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“ – Blaise Pascal

 

Bewegung hält den Körper am laufen, hält ihn fit und gesund, die Psyche und die Lebensdauer werden positiv beeinflusst. Wer sich wenig bewegt, rostet im wahrsten Sinne des Wortes ein. Das fängt beim Sitzen an. Wer bei seiner Tätigkeit viel sitzt, der hat ein höheres Risiko an Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Ebenso haben Vielsitzer mit Haltungsschwächen zu kämpfen. Wenig Bewegung fördert Erkrankung wie Brust- und Dickdarmkrebs, Übergewicht, Osteoporose und Stresserkrankungen.

Um diesen Krankheiten vorzubeugen, reichen kleine Verhaltensänderungen. Das Auto öfter zu Hause stehen zu lassen, kann der erste Schritt sein. Besorgungen und Erledigungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolvieren. Die Treppe nutzen, statt den Fahrstuhl zu nehmen und freie Zeit für Sport nutzen. Sport ist das beste Vorsorge- und Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten. Fettzellen werden verbrannt, Gefäße werden von Verstopfungen befreit, das Herz wird strapazierfähiger gemacht, Muskeln bauen sich auf, die Haut wird straffer und schöner, man fühlt sich psychisch viel besser. Wichtig ist es, sich mindestens 30 Minuten zu Bewegen, egal in welcher Art und Weise – keiner muss sich dabei verausgaben.

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/koerperliche-bewegung-warum-sport-so-gesund-ist-a-818987.html

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/was-ist-gesunde-ernaehrung.php