Warum stehe ich mir beständig selbst im Weg? Wie werde ich meine negativen Glaubenssätze los? Wie kann ich meine persönlichen Ziele erreichen, ohne Panik und innerlichen Stress? Wie gelingt es mir, mich selbst anzunehmen und meine mentale und körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern?

Haben auch Sie zuweilen das Gefühl, dass

  • es nicht die Arbeit, die Umstände, der äußere Stress oder die Panik sind, die Sie daran hindern, das Leben so zu leben, wie Sie es sich wünschen?
  • Sie sich selbst im Wege stehen auf dem Weg zur Verwirklichung Ihrer Ziele und Ideale?
  • Ihre negativen Gedanken, Ihre Zweifel an sich selbst, Ihre innere Überzeugung, wertlos oder hilflos zu sein, Sie daran hindern, Ihr volles Potenzial zu entfalten?

In der Hypnose begegnen wir uns selbst und unseren Möglichkeiten auf eine nie gekannte Art. Statt uns zu bekämpfen, begeben wir uns auf eine Reise in die Tiefe des Unbewussten. Der Körper entspannt sich, der Atem wird freier und unser kritischer Zensor, der uns so gerne vorhält, was wir alles nicht erreichen können und werden, verstummt. Nun ist es Zeit, neue Potenziale zu wecken und zu entdecken.

Was anfangs idealerweise von einem erfahrenen Hypnotiseur eingeleitet wurde, lässt sich schon bald auch in der Selbsthypnose realisieren. Was man unter einer Selbsthypnose versteht, wie Selbsthypnose funktioniert und warum Suggestionen, Unterbewusstsein und Trance Ihnen helfen können, Ihre individuellen Vorstellungen von einem guten Leben endlich zu realisieren, haben wir im folgenden Beitrag für Sie zusammengefasst.

Selbsthypnose: Definition und Anwendungsgebiete

In der Hypnose oder Hypnotherapie nutzen wir einen Zustand der Tiefenentspannung, in dem Menschen besonders zugänglich für Suggestionen sind. Während einer Fremdhypnose leitet der Therapeut diesen Zustand ein und vermittelt Ihnen die Suggestionen, an und mit denen Sie arbeiten wollen. Für die Selbsthypnose erlernen Sie Techniken, wie Sie selbst mit einfachen Mitteln Ihr Unterbewusstsein in Trance versetzen können, um mit eigenen Suggestionen zu arbeiten.

Suggestionen sind kurze Botschaften, die Sie Ihrem Unterbewussten in der Trance vermitteln, also beispielsweise Sätze wie:

  • Ich bin vollständig einverstanden mit mir, ich akzeptiere mich, so wie ich bin.
  • Ich trinke eine Tasse Kaffee und bin frei von dem Verlangen, zu rauchen.
  • Ich habe für die Prüfung alles Wichtige gelernt und sehe ihr gelassen entgegen.

Mithilfe der Suggestionen nehmen Sie jenen Zustand, den Sie erreichen wollen, innerlich bereits vorweg. Mag Ihr innerer Kritiker dann ruhig weiterhin behaupten, dass Sie Ihr Ziel niemals erreichen können. Sobald Sie durch die Hypnotherapie in der Lage sind, zu fühlen, was Ihnen alles möglich ist, wird seine Stimme Sie nicht mehr erreichen können.

Warum ist Verhaltensänderung durch Hypnose möglich?

Möglich ist dies, weil unser Verhalten und unsere inneren Überzeugungen zu erheblichen Anteilen erlernt sind. Das Traurige daran ist, dass die meisten Menschen sich gut an alle negativen Aussagen erinnern, die sie jemals über sich gehört haben. Vielen wurden bestimmte negative Sätze schon von klein auf mitgegeben, also beispielsweise:

  • Das schaffst du sowieso nicht!
  • Dafür bist du zu dumm, zu ungeschickt, zu klein, zu dick, zu dünn …
  • Das ist nichts für dich.

Aber auch Botschaften, die wir unbewusst aufgenommen haben, können unser Verhalten dauerhaft prägen, sodass wir letztlich gegen uns selbst arbeiten. Hinzu kommen Ängste, die wir gespürt, aber niemals bewusst wahrgenommen und dennoch internalisiert haben; negative Erfahrungen, die sich, wie ein Schmerz, der nicht mehr weichen will, in unseren Körper eingegraben haben.

In der Hypnotherapie lernen Sie, die Ursachen für Ihre negativen Erwartungen und Überzeugungen ausfindig zu machen. Liegen bereits schwerwiegende Erkrankungen vor, sollten Sie daher die Fremdhypnose der Selbsthypnose vorziehen.

Geht es lediglich darum, bestimmte Verhaltensweisen zu ändern oder sich selbst „auf die Schliche“ zu kommen, ist die Selbsthypnose ein hervorragendes Instrument dafür. Statt sich selbst weiterhin für Ihre vermeintliche Dummheit, Unfähigkeit, Angst, Esssucht, Faulheit und dergleichen mehr zu geißeln, lassen Sie positive Suggestionen wachsen und gedeihen, bis diese so groß und stark sind, dass für anderes kein Platz mehr ist. Frei nach dem Prinzip: Denke nicht, wer du bist, fühle, wer du sein kannst!

Hypnose im medizinisch-therapeutischen Bereich

Die Hypnotherapie ist ein anerkanntes therapeutisches Verfahren, das auch in der Medizin angewandt wird. Techniken der Hypnose und Selbsthypnose werden hier zumeist begleitend oder vor- und nachbereitend hinzugezogen. So lassen sich durch Selbsthypnose körperliche und psychosomatische Beschwerden heilen oder lindern, drohende Erkrankungen wie ein Burn-out vermeiden und Begleiterscheinungen von Allergien oder Angststörungen verringern.

In der Zahnmedizin profitieren insbesondere Angstpatienten von den Möglichkeiten, die die Hypnose bietet. Der ewige Kreislauf von Angst, Vermeidung der Vorsorgeuntersuchung, Verschlechterung von Zähnen und Gebiss sowie von Scham wird durchbrochen. An seine Stelle tritt die positive Erfahrung, dass die Behandlung schmerzfrei verlief und das Ergebnis zu einer verbesserten Lebensqualität führt.

Selbsthypnose lernen, um persönliche Ziele zu erreichen

Während die Hypnose allgemein therapeutischen Zwecken dient, wird die Selbsthypnose zumeist angewandt, um

  • individuell definierte Verhaltensänderungen herbeizuführen.
  • persönliche Ziele zu erreichen, die eigene Leistungsstärke zu steigern.
  • gelassener, ruhiger, mutiger, ausgeglichener zu werden.
  • zu lernen, sich selbst anzunehmen – mit allen Stärken und Schwächen, Vorzügen und kleinen Macken, die uns nun mal als Individuen auszeichnen.

„Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, so wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Grenzen.”

Auch nach langen Jahren beruflicher Tätigkeit ist es für mich als Hypnotherapeut immer wieder ergreifend zu sehen, wie die passende Suggestion einen Menschen tief berühren und positiv verändern kann. Wie und warum dies auch für Sie funktioniert, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Wie funktioniert Selbsthypnose?

Sehen, hören, gehen, berühren, denken, essen, lesen – was immer wir tun, wird von unserem Gehirn und Nervensystem gesteuert. Schon die Vorstellung, dass wir etwas tun, führt zu einer entsprechenden körperlichen Reaktion. Denn all unser Handeln wird von unseren Vorstellungen beeinflusst.

Bewusst wird uns dies zumeist nur, wenn unsere Vorstellungen uns daran hindern, Vorsätze in Taten umzusetzen. Und genau hier setzen wir mit Hypnose und Selbsthypnose an: Indem wir vermittels Suggestionen positiv vorwegnehmen, was wir uns wünschen oder verändern möchten.

Selbsthypnose Anleitung

Der Ablauf einer Selbsthypnose lässt sich grundsätzlich in die drei Phasen Einleitung, Suggestion und Beendigung unterteilen.

Selbsthypnose einleiten

Es gibt verschiedene Techniken, um die Selbsthypnose einzuleiten. Von Vorteil ist es zumeist, diese unter Anleitung eines erfahrenen Hypnotherapeuten zu erlernen. So kommen Sie gut und schnell ans Ziel.

In unseren Seminaren oder in Einzelsitzungen vermitteln wir Ihnen, wie Sie eine Selbsthypnose durch den Gebrauch eines sogenannten Schlüsselwortes einleiten. Der Vorteil: Sie benötigen für eine kurze Selbsthypnose lediglich 30 bis 60 Sekunden statt der üblicherweise 5 bis 15 Minuten. Sie können die Selbsthypnose in Form einer Blitzinduktion daher jederzeit und an jedem Ort weitgehend unbemerkt anwenden.
Anfangs werden Sie vielleicht überrascht sein, wie einfach es ist, Ihr Unterbewusstsein in Trance zu versetzen. Um die Zweifel auszuschalten, machen viele Einsteiger daher gern einen Test, den wir in unseren Seminaren ebenfalls vermitteln.

Dieser Test besteht darin, eine einfache Suggestion auszusprechen und zu prüfen, ob sie wirkt. Eine solche Suggestion wäre es beispielsweise, sich vorzustellen, dass Sie Ihre Augen nicht öffnen oder Ihre Hand nicht heben können. Ist dies für einen Moment der Fall, wissen Sie, dass Sie bereits den tiefenentspannten Zustand der Selbsthypnose erreicht haben.

Selbsthypnose: Suggestionen finden und anwenden

In der Selbsthypnose dreht sich alles darum, wirksame und heilsame Suggestionen zu finden und zu formulieren. Dies müssen

  • zu dem Ziel passen, das Sie erreichen wollen
  • tatsächlich und überprüfbar zu realisieren sein
  • den gewünschten Zustand bereits vorwegnehmen

Formulieren Sie also keine Bittgebete und erhoffen Sie keine Wunder durch pure Entspannung. Streichen Sie zudem für die Dauer der Selbsthypnose Wörter wie „kein“ oder „nicht“ aus Ihrem Vokabular. Nehmen Sie sich nicht vor, keine Angst mehr zu haben, keinen Schmerz zu empfinden, sich selbst nicht mehr zu hassen oder nicht mehr zu rauchen. Stellen Sie sich vor, was Sie erreichen wollen.

Sagen Sie:

  • Ich bin ruhig und gelassen, weil ich die Situation gut meistern kann
  • Ich mag mein Gesicht, meine Haare, meine Stimme
  • Ich rieche Zigarettenrauch und freue mich, dass ich frei von dieser Sucht bin
  • Ich bin so glücklich, dass ich mich endlich selbst lieben kann

Arbeiten Sie über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit jeweils einer Suggestion. Auch wenn die Euphorie nach den ersten Erfolgen groß ist und Sie möglichst schnell möglichst viel erreichen wollen: Üben Sie sich in Geduld. Sobald eine Suggestion erfolgreich in Ihrem Leben Platz genommen hat, ist immer noch Zeit, die nächste hereinzubitten.

Um die Suggestion im Alltag leichter aktivieren zu können, ordnen Sie Ihr idealerweise noch einen Schlüsselbegriff zu. Sagen Sie „Gelassenheit“ oder „Liebe“ oder „Freiheit“ oder was immer gerade am besten zum Thema Ihrer Selbsthypnose passt. Auf Dauer wird schon der Gedanken an dieses Schlüsselwort bewirken, dass sich genau der Zustand einstellt, auf den es abzielt.

Die Sprache des Unterbewussten verstehen: Selbsthypnose und Suggestionen

Jeder Mensch trägt ein großes Repertoire an bewussten und unbewussten Vorstellungen und Bildern in sich. Für Künstler ist gerade das Unbewusste ein Quell, von dem sie sich gern benetzen und inspirieren lassen. Aber auch Wissenschaftler oder Top-Manager lassen das Unterbewusstsein für sich arbeiten – denn es liefert uns oftmals erstaunliche Lösungen, an die wir bewusst nie gedacht hätten.

Das hängt unter anderem damit zusammen, dass das Unterbewusstsein sich der alltäglichen Logik – und damit auch unseren erlernten Glaubenssätzen – entzieht. Seine Sprache ist die der Poesie, der Metapher, der Bilder, Klänge und Farben, seine Logik folgt der des Traumes.

Machen Sie sich dieses Wissen zunutze, indem Sie die unbewussten Prozesse so weit als möglich imitieren. Denken Sie bildlich, stellen Sie sich vor, was Sie erreichen wollen, verwenden Sie statt rationaler Wenn-dann-Sätze doch mal einen Reim oder eine beschwörende Formel.

„Was nicht brennt, tut nicht weh;
was nicht weh tut, gibt keine Blasen;
wo keine Blase ist, kann sich keine Haut pellen;
wo sich keine Haut pellt, gibt es keine Narben.
Heile, meine Haut, heile fein, von der Wunde wird nichts übrig sein!“

Diese Worte verwendete ein Seminarteilnehmer, der sich daheim am Backofen die Hand verbrannt hatte, während einer Selbsthypnose. In einem berührenden Brief schilderte er mir, wie ihm die Worte und die dazu ausgeführten Gesten halfen, in eine tiefe Entspannung zu geraten, die den Heilungsprozess enorm beschleunigte.

Für Neuropsychologen ist dies so wenig erstaunlich wie für Hypnotherapeuten. Denn eine solche Vorgehensweise, bei der Sie die Kraft der Suggestion nutzen, ist auch in der Literatur seit Beginn aller Aufzeichnungen übermittelt. Denken Sie an die Merseburger Zaubersprüche, die uralte Kunst des Besprechens oder an die heilenden Segenssprüche einer Hildegard von Bingen. Indem Sie derartige Formeln für sich nutzen, verstärken Sie die Kraft der Selbsthypnose und Autosuggestion, da Sie sich direkt an Ihr Unterbewusstsein wenden, dessen Sprache und Signale Sie mit der Zeit immer besser verstehen lernen.

Selbsthypnose beenden

Eine Selbsthypnose muss nicht aktiv beendet werden, doch verändert eine tiefe Hypnose Ihr Wachbewusstsein und damit auch Ihre Reaktionszeiten. Bevor Sie sich ans Steuer setzen oder zur Arbeit gehen, sollten Sie daher die Hypnose beenden. Hierfür verwenden Sie einfach ein Schlüsselwort oder aber Sie zählen von eins bis fünf. Wichtig ist nicht, wie Sie die Hypnose beenden, sondern dass Sie eine Formel finden, die zu Ihnen passt und die Sie dann beibehalten.

Möchten Sie die Selbsthypnose insgesamt vertiefen, können Sie gerade in der Anfangszeit zunächst mit Vertiefungs-Suggestionen arbeiten. In einer kurzen Botschaft vermitteln Sie Ihrem Unterbewussten vor der Beendigung der Trance, dass Sie künftig tiefer und schneller in den hypnotischen Zustand gelangen wollen.

Wenn Sie nicht gerade als Fluglotse beschäftigt sind, können Sie die Selbsthypnose auch mit bestimmten Tätigkeiten verbinden, beispielsweise mit dem Lernen, um Ihre Aufnahmefähigkeit zu verbessern. Bereiten Sie sich darauf vor, indem Sie Ihrem Unterbewusstsein in einer Suggestion vermitteln, dass die Selbsthypnose auch dann noch anhalten soll, wenn Sie die Augen öffnen und an den Schreibtisch zurückkehren.

Selbsthypnose als Zeitreise: Ursachen finden und Zukünftiges vorwegnehmen

Nehmen wir an, Sie haben sich das Ziel gesetzt, Ihre Esssucht in den Griff zu bekommen und ein paar Pfunde zu verlieren. Sie müssen an dieser Stelle zunächst zwischen primärem Ziel (Esssucht zügeln) und sekundärem Ziel (Gewicht verlieren) unterscheiden. Versuchen Sie zudem, die Ursachen Ihres Problems zu klären. Dazu müssen Sie zumeist eine Reise in die Vergangenheit antreten.

Fordern Sie Ihr Unterbewusstsein auf, Ihnen dabei zu helfen, indem Sie die Selbsthypnose damit beginnen, sich Bilder in Erinnerung zu rufen. Lassen Sie Bilder von Landschaften oder Gegenständen, die Sie mögen, vor Ihrem inneren Auge aufsteigen, fügen Sie positiv besetzte Begriffe wie Glück oder Liebe hinzu.

Haben Sie darin Routine erlangt, gehen Sie im nächsten Schritt dazu über, sich die Ursache Ihres Problems während der Selbsthypnose vor Augen zu führen. Was sehen Sie? Bewerten Sie nicht, urteilen Sie nicht, schauen Sie einfach hin und notieren Sie im Anschluss, welche Bilder sich eingestellt haben.

Die Logik des Traumes nutzen

Fällt es Ihnen schwer, mit Bildern zu arbeiten, können Sie alternativ auch die Logik des Traumes nutzen, um der Ursache für Ihre Probleme auf die Schliche zu kommen. Geben Sie Ihrem Unterbewusstsein dann per Suggestion den Auftrag, Ihnen die Lösung im Traum anzuzeigen. Sagen Sie beispielsweise:

„Noch in dieser Woche träume ich einen Traum, der mir zeigt, was die Ursache meines Problems ist. Ich werde mich an diesen Traum nach dem Aufwachen klar und deutlich erinnern.“

Legen Sie sich Stift und Papier neben das Bett, damit Sie den Traum sofort nach dem Erwachen notieren können.

Den künftigen Erfolg imaginieren

Während die Ursachenforschung in die Vergangenheit führt, erreichen Sie den Lösungsweg, indem Sie das gewünschte Verhalten vorwegnehmen. Auch dies gelingt gut, wenn Sie mit Bildern arbeiten oder mit den oben bereits geschilderten sprachlichen Mitteln. Vielfach kann auch ein konkretes Training dazu beitragen, Ihren Zustand zu verbessern. So lassen sich durch Hypnose und Selbsthypnose sogar das eigene Schmerzempfinden oder das Wahrnehmen eines starken Juckreizes beeinflussen.

Ich empfehle allerdings, dass Sie sich speziell dann, wenn es um die Verringerung des Schmerzempfindens geht, zunächst von einem Fachmann beraten lassen. In unseren Seminaren und Einzelsitzungen erhalten Sie für die Selbsthypnose Anleitung, sodass Sie genau wissen, wann Sie Schmerzen mit Mitteln der Hypnose bewältigen können und wann Sie diese als Warnsignal Ihres Körpers verstehen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen sollten.

Welche Risiken birgt eine Selbsthypnose oder eine Fremdhypnose?

Viele Menschen fürchten sich davor, hypnotisiert zu werden, weil sie unbewusst die extreme Wirksamkeit dieses therapeutischen Verfahrens empfinden. Genährt wird diese Angst durch Showauftritte, in denen mit viel Brimborium und Magie Zauberkunststückchen vorgeführt werden.

Für seriöse Hypnotherapeuten dagegen stellt sich eine Hypnose als eine Routine dar, die sie ohne Netz und doppelten Boden alltäglich durchführen. So unbegründet also die Sorge ist, dass Sie in ein Wachkoma fallen könnten, von Ihrem Therapeuten zersägt werden oder Dinge tun, die Ihnen anschließend peinlich sind – einige wenige Fehler gilt es doch zu vermeiden. Dazu gehört

  • das Verwenden negativer Suggestionen.
  • das „Wegmachen“ unliebsamer Empfindungen wie Schmerz oder Trauer, ohne Sachkenntnis oder ohne dass am Problem selbst gearbeitet wird.
  • der Versuch, dem Unbewussten ein „Geheimnis“ zu entreißen, das preiszugeben es noch nicht bereit ist.
  • der Versuch, traumatische Erfahrungen auf dem Wege der Selbsthypnose zu bewältigen.

Je unerfahrener Sie sind, desto größer die Gefahr, dass Ihnen ein solcher Fehler unterläuft. Ob und wie negativ sich dies auswirkt, hängt davon ab, welche Tiefe das zugrundeliegende Problem hat. Sichern Sie sich idealerweise ab, indem Sie Ihre ersten Erfahrungen mit Hypnose und Selbsthypnose in einem geschützten Rahmen unter Anleitung eines erfahrenen Hypnosetherapeuten sammeln.

Was unterscheidet Selbsthypnose von Entspannungstechniken?

Techniken wie das Autogene Training sind der Hypnose verwandt und lassen sich quasi als deren Vorstufe bezeichnen. Mit dem Unterschied allerdings, dass die Selbsthypnose, wie wir sie lehren,

• eine bedeutend tiefere Trance ermöglicht.
• nicht nur das autonome Nervensystem anspricht, sondern auch unbewusste Vorstellungsinhalte und Glaubenssätze positiv verändert.
• Selbsthypnose-Suggestionen schneller und kraftvoller wirken als Affirmationen, die im Autogenen Training verwendet werden.

Für die Selbsthypnose ist zudem kein körperliches Training und keine langjährige Ausbildung erforderlich, wie es beispielsweise meditative Praktiken oder Yoga auszeichnet. Alles, was Sie tun müssen, um auf dem hypnotischen Weg eine Veränderung herbeizuführen, ist, sich darauf einzulassen, indem Sie die geeigneten Techniken zur Selbsthypnose nach Anleitung erlernen.

Spezielle Techniken der Selbsthypnose

Für die Hypnotherapie bedarf es einer fundierten Ausbildung, wie wir sie ebenfalls anbieten. Selbsthypnose wird in Seminaren und Einzelsitzungen erlernt. Zu den bevorzugten Techniken gehört die Blitzinduktion, durch die Sie rasch und unkompliziert eine Trance herbeiführen.

Überhaupt ist es unserer Erfahrung nach von Vorteil, die Selbsthypnose kurz zu halten, dafür aber mehrmals hintereinander durchzuführen. Der Vorgang gleicht dem Muskeltraining. Indem Sie dieselbe Bewegung oder den Ablauf häufig wiederholen, können Sie ihn schließlich perfekt abrufen. Eine Blitzinduktion lässt sich am einfachsten durchführen, wenn Sie mit Schlüsselwörtern arbeiten, wie wir es im Abschnitt „Selbsthypnose Anleitung“ bereits beschrieben haben.

Technische Hilfsmittel nutzen

Um Ihr Wissen über die Selbsthypnose zu vertiefen, können Sie Bücher und CDs erwerben und mit diesen Anleitungen arbeiten. Doch je individueller Sie Suggestionen formulieren, desto besser. Sobald Sie ein wenig Erfahrung mit der Selbsthypnose haben, können Sie daher auch selbst Sprachaufnahmen erstellen, die Sie dann in Ihren Sitzungen ablaufen lassen.

Formulieren Sie hierfür ein kurzes Drehbuch. Was sind Ihre Ziele? Was wollen Sie erreichen? Verbinden Sie diese mit Bildern und Szenen, die vor Ihrem inneren Auge aufsteigen. Lassen Sie das, was Sie finden, fühlen, leben wollen, schon heute in Ihrer Vorstellung wahr werden. Nutzen Sie die Sprachaufzeichnung Ihrer Suggestionen, um die Übung so oft, wie es Ihnen hilfreich erscheint, zu wiederholen.

Unterstützende Techniken erlernen

Je nachdem, wie stark die Problematiken sind, die Sie in der Hypnose bearbeiten wollen, kann es empfehlenswert sein, weitere Techniken zu lernen, die sich positiv auf Ihren mentalen und körperlichen Zustand auswirken. Eine solche Technik ist die Emotional Freedom Technique, kurz EFT. Diese wird auch als Klopfbehandlung bezeichnet, da sie im Wesentlichen darin besteht, bestimmte Meridiane/Akkupressurpunkte zu aktivieren, was sich heilsam auf das energetische Befinden auswirkt.

Selbsthypnose lernen

Selbsthypnose allein aus der Literatur und mithilfe von CDs oder Videos lernen zu wollen, ist möglich, aber schwierig, da Sie hier in mehreren Etappen vorgehen müssen. Dies mildert den entscheidenden Impuls, der sich einstellt, wenn Sie die heilsame Wirkung der Selbsthypnose nach Anleitung sofort und unmittelbar erleben.
In unseren Seminaren oder in Einzelsitzungen lernen Sie,

  • innerhalb eines Tages die wesentlichen Techniken der Selbsthypnose.
  • wie Sie Suggestionen finden, formulieren und nutzen, die hohe Wirkmacht entfalten.
  • wie Sie persönliche Ziele mittels Hypnose dauerhaft erreichen.
  • wie Sie mit Schlüsselwörtern eine Blitzinduktion herbeiführen können.
  • wie sich negative Gedanken auflösen und körperliche Prozesse positiv beeinflussen lassen.

Und weil ich möchte, dass jeder diese Chance, sein Leben positiv zu verändern, ergreift, gebe ich den Skeptikern unter Ihnen noch eine 100%ige Zufriedenheitsgarantie. Anders gesagt:

Profitieren Sie nicht in der gewünschten Weise von der Teilnahme an unseren Seminaren, erhalten Sie Ihren Teilnehmerbetrag zu 100 Prozent erstattet. Ohne Wenn und Aber!

Gleiches gilt übrigens für die Teilnahme an unserem Seminar „Selbstheilungskräfte aktivieren“, über das Sie sich hier informieren können.
Wollen Sie Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten anschließend vertiefen, werfen Sie einfach einen Blick auf die Literaturliste, die ich beständig aktualisiere. Ganz oben auf der Liste sollte meiner Ansicht nach das Selbsthypnosebuch des geschätzten Kollegen Leslie LeCron stehen.

Sie haben weitere Fragen oder möchten sich tiefer mit dem Thema Hypnose und Selbsthypnose vertraut machen? Sie möchten mehr über die Möglichkeiten erfahren, Krankheiten durch Hypnosetherapie zu behandeln oder interessieren sich für eine Ausbildung? Auf unserer Website finden Sie eine Vielzahl weiterer Beiträge rund um die Themen Selbsthypnose und Fremdhypnose.