Überwindung von Leistungsblockaden

In einem früheren Blogpost (während der olympischen Spiele) wurde u. a. darüber gesprochen, dass mentale Aspekte die Leistungsfähigkeit in hohem Maße beeinflussen können. Dies trifft nicht nur für den Sport zu, sondern für jeden Bereich des Lebens. Neben mentalen Faktoren wie Leistungsmotivation, Erfolgs- oder Misserfolgserwartung spielen aber auch emotionale Faktoren eine wichtige Rolle für das Erreichen von Höchstleistungen. Mentale und emotionale Blockaden wie einschränkende Überzeugungen und Glaubenssätze oder Emotionen aus unverarbeiteten Situationen können entscheidend die Leistungsfähigkeit eines Menschen beeinträchtigen. Diese Dinge können also nicht nur die Ursache von Beschwerden und Krankheiten sein, sondern auch von handfesten Leistungsblockaden.

Aus dem Leistungsport weiß man: Erfolge werden letztlich mit dem Kopf erziel

  • „Der Gegner im eigenen Kopf ist schlimmer als der auf der anderen Seite des Netzes“ (Timothy Gallwey, Tennistrainer, Business-Coach und Bestsellerautor)
  • „Das Match wird zwischen den Ohren gewonnen.“ (Boris Becker)

Das gilt aber nicht nur für Sportler sondern auch für Studenten, Künstler, Selbständige oder Manager.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Egal welches Problem sie hindert, das nächste Level zu erreichen, durch die Überwindung innerer Blockaden und die Mobilisierung brachliegender oder wenig genutzter innerer Fähigkeiten, werden Sie Ihre Ziele schneller und viel leichter erreichen. Es werden Ziele realisierbar, die zuvor unerreichbar schienen.

Mit Hilfe der Hypnose Grenzen durchbrechen

Es gibt wirksame Methoden und auch Selbsthilfemethoden, mit deren Hilfe einschränkende mentale und emotionale Blockaden identifiziert und neutralisiert werden können. Die im Seminar „Aktivierung der Selbstheilungskräfte“ vermittelten Methoden sind Beispiele dafür. Egal, wie hoch Ihr Leistungsvermögen ist, es ist möglich, das nächst höhere Level zu erreichen. Diese Selbsthilfemethoden sind sehr wertvoll, denn dem weiteren Fortschritt können innere Hindernisse entgegenstehen. Viele Menschen wünschen sich mehr Erfolg, doch sie werden durch unbewusste Ängste daran gehindert dieses Ziel auch zu erreichen. Hier das Beispiel einer Abiturientin. Als sie zu mir kam, erwähnte sie neben Zwängen zwei weitere Probleme:

  • „Angst, die verhinderte, dass ich alleine und ohne meine Eltern weggehen oder gar wegfahren kann.“
  • „Ich kann meine Fähigkeiten nicht ausnutzen.“

Im Rahmen der Zwangsbehandlung erlernte sie auch wirksame Selbsthilfemethoden, die sie über Monate täglich anwendete, um beide genannten Probleme zu vermindern.

In einer Email berichtete sie mir Monate später, dass sie nicht nur ohne Eltern in den Ski-Urlaub und im Frühjahr nach Griechenland gefahren sei. Sie sei weit über sich hinausgewachsen und sei aus 4.000 Metern Höhe mit dem Fallschirm gesprungen und habe sich sogar als Haar-Model beworben. Ein Bild aus einer Zeitschrift belegte, dass sie erfolgreich war. Sie habe auch die Selbsthypnose angewendet, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern.

Ich glaube, jeder, der die Erfolgsgeschichte dieser jungen Frau hört, wird erkennen, dass sie bisher sehr viel erreicht hat. Nun könnte man meinen, dass es in ihrem Leben so erfolgreich weitergehen könnte. Das ist durchaus der Fall. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit. Es ist durchaus nicht selten, dass Erfolg auch Ängste mobilisiert, die bewirken können, dass man wieder in seinen sicheren Hafen der Mittelmäßigkeit zurückkehrt.

Die Ängste, die aufgrund ihres Erfolges auftauchten, beschreibt sie so:
„Es ist alles sehr gut u. sehr positiv. Nur ich habe noch eine letzte kleine Angst, mein Potential auszuleben, so dass ich tlw. selbst erschrocken bin, was ich so teilweise hinbekommen habe. Habe in verschiedenen Dingen bemerkt, was ich kann und könnte. Ich habe 5 Klausuren geschrieben und war 5x die Beste. Auch in Fächern wie Mathe, wo ich früher dachte, das kann ich nicht. Einerseits habe ich mich gefreut, andererseits kriege ich Angst, „o Gott, was könnte ich noch alles erreichen?“ Auch weil man sich vom Umfeld so abhebt. Ein Bekannter sagte, … die armen Menschen, die nichts zu essen haben und ich mache mir hier ein schönes Leben?
Ich denke immer noch, „Erfolg und Geld, das hat man nicht.“ Das hat immer noch so was Negatives. Ich hatte schon diesen grundlegenden Optimismus in mir drin.
Ich habe auch Angst, die komplette Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Dann kann man die Schuld nicht mehr auf andere schieben. Dann kann man nicht mehr sagen, der andere ist Schuld oder das Wetter. Das ist immer so einfach, wenn man so was sagen kann.“

Ich finde, diese Junge Frau hat eine Goldmedaille verdient! Nicht nur, weil sie durch ihre intensive Arbeit so viel für sich erreicht hat und weil sie durch ihr Beispiel anderen Menschen Mut macht, sondern auch, weil sie nicht wegschaut, und sich die Ängste anschaut, die aufgrund des Erfolges bei ihr mobilisiert wurden. Ich glaube, Sie ahnen, an welchen Ängsten diese junge Frau jetzt zu arbeiten begonnen hat. Was denken Sie, wo wird diese Frau in 10 Jahren sein oder in 20 Jahren?

Potentiale entdecken
Beginnen Sie zu ahnen, dass ein viel größeres Potential in jedem Menschen steckt als sie bisher für möglich geglaubt haben? Was wäre, wenn Sie beginnen würden, Ihre jetzige Situation als das Ende der Fahnenstange zu betrachten? Was würde passieren, wenn Sie beginnen würden sich Fragen zu stellen wie:

In welchem Bereich Ihres Lebens bleibe ich unter meinen Möglichkeiten?

Welche Ängste oder Glaubenssätze hindern mich, erfolgreicher zu sein?

Welche Ziele könnte ich in meinem Leben erreichen, wenn ich mehr an mich glauben würde und diese Ängste oder Hemmungen überwinden könnte?

  • Was könnte ich tun, um meine Leistungsblockaden zu vermindern oder aufzulösen?

Nehmen Sie sich einmal eine Minute, um darüber nachzudenken …

Tun Sie das bitte JETZT. Lesen Sie bitte NICHT weiter, bevor Sie sich ein wenig Zeit genommen haben, darüber nachzudenken.

Bemerken Sie etwa ein wenig Unbehagen bei dem Gedanken, dass Sie noch sehr viel erfolgreicher werden könnten, als Sie es jetzt sind oder als Sie es für möglich gehalten haben? Gut so, dann wissen Sie genau, worauf ich mit diesem Artikel abziele. Und Sie haben eine Wahl. Das Unbehagen zu verdrängen und wieder zum Tagesgeschäft überzugehen, oder diese Gedanken weiterzuverfolgen …

Wenn man mitten in einem Problem steckt, sieht es oft so aus, als gäbe es keinen Ausweg. Es sieht aber eben nur so aus, weil durch die Verstrickungen die eigene Wahrnehmung eingeschränkt ist. Wenn man das Problem überwunden hat, kann man es aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Ein Beispiel gefällig?

Ich habe mir das Einverständnis der Abiturientin eingeholt, ob dieser Bericht über sie so mit dem Blogpost rausgeschickt werden kann.
Sie hat bestätigt und noch ein paar persönliche Worte an Sie (die Blog- Leser) gerichtet, die ich nachfolgend wiedergebe und die dieses Phänomen sehr schön verdeutlicht:

„Liebe Leser/innen dieses Blogs,
da Herr Dr. Preetz in diesem Blog über mich berichtet hat, möchte ich mich nun auch gerne persönlich mit einigen Worten an Sie wenden. Vor einem Jahr steckte ich in einer tiefen persönliche Krise und ein anscheinend unüberwindlicher Berg von Problemen hatte sich bei mir angehäuft.
Mit Hilfe der Hypnose bzw. der Selbsthypnose habe ich nun diese Probleme Stück für Stück abgearbeitet und gelöst.

Glauben Sie daran, es gibt für jedes Problem eine Lösung!

Ich konnte Seiten und Fähigkeiten an mir entdecken, die ich nie für möglich gehalten hätte! In jedem von uns-ja in jedem!- steckt ein riesengroßes Potential! Glauben Sie an sich und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Machen Sie die Augen auf und erkennen Sie eine Welt voller Möglichkeiten und Chancen!

Ich selbst lebe nun nach dem Motto: „Unsere Grenzen setzen wir uns nur selbst!“. Wenn ich das kann, können Sie das auch!

Also warten Sie nicht länger; hören Sie auf, andere für ihre Probleme verantwortlich zu machen (ich weiß, dass ist wunderbar einfach) und fangen Sie an zu leben. Nehmen Sie ihr Leben in die Hand!

Ihnen allen eine wunderschöne Zeit,
Herzlichst
C.“

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