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Die Hälfte der Weltbevölkerung leidet an Schlafstörungen

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März 13, 2015
Christian Endres

Die Hälfte der Weltbevölkerung leidet an Schlafstörungen

Ein guter Schlaf ist für die körperliche und seelische Erholung von enormer Wichtigkeit. Die weltweit größte Schlafstudie des Max Planck Instituts1 fand allerdings heraus, dass nur 55 Prozent der gesamten Weltbevölkerung in den Genuss eines tiefen und erholsamen Schlafes kommen. Die anderen 45 Prozent leiden unter Schlafstörungen, welche mitunter einen negativen Einfluss auf den normalen Lebensalltag haben. Dabei ist kein Mensch davor gefeit, denn es kann jeden treffen, ob Kleinkind oder Senior.

Globale Epidemie Schlafstörungen

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung leidet an Schlafstörungen – dies ist eine erschreckende Zahl wenn man bedenkt, dass somit fast jeder zweite Mensch unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet. Ernsthaft wird es, wenn bei den betroffenen Menschen keine richtige Diagnose gestellt wird und sie dadurch jahrelang falsch behandelt werden.
Doch nicht nur Erwachsene leiden unter Schlafstörungen sondern auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Dabei sind vor allem in der mittleren Altersgruppe auftauchende Depressionen oder Angststörungen Ursache von beginnenden Schlafstörungen.

Probleme als wichtigste Ursache

15 Prozent der Schlafstörungen weltweit werden durch akute Probleme verursacht, 30 Prozent durch chronische Erkrankungen. Von akuten Problemen redet man dann, wenn die Störungen sich in Folge von Stress oder ähnlichem über wenige Tage hinweg erstrecken. Probleme, die Wochen oder Monate bis hin zu Jahren andauern sind chronische Erkrankungen, welche ärztlicher Behandlung bedürfen. Als häufigste Beschwerde wird die Insomnie genannt, die sich durch Ein- und Durchschlafstörungen äußert.

Gefährliche Schlafapnoe

Die vielleicht schlimmste Erkrankung ist die Schlafapnoe, bei der sich die Atemwege der Betroffenen in der Nacht teilweise oder komplett verschließen. Durch den dadurch immer wieder auftretenden Sauerstoffmangel, der sich durch Atempausen von bis zu 30 Sekunden äußert, kann es in den schwersten Fällen zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle kommen.

Coachen Sie Ihren Schlaf

Ob bei akuten oder chronischen Merkmalen ihres Schlafs – ein Griff in den Medizinschrank muss nicht immer der erste Weg sein. Alternative Behandlungsformen wie Schlafcoaching oder Hypnose können ebenfalls gute Möglichkeiten sein, um wieder richtig gut schlafen zu können.

Wenn Sie sich außerdem an bestimmte Regeln halten, können Sie aus Ihrem Schlaf das bestmögliche herausholen. Dazu zählen zum Beispiel regelmäßige Schlafenszeiten oder aber auch feste Rituale vor dem zu Bett gehen. Hören Sie zum Beispiel zur Entspannung Ihre Lieblingsmusik. Somit beenden Sie jeden Tag immer gleich, egal wie aufregend oder stressig er war. Dies birgt eine Routine, welche es Ihnen erleichtert in den Schlaf zu fallen. Dasselbe gilt für den morgendlichen Start in den Tag.

Der diesjährige Weltschlaftag, welcher von der World Association of Sleep Medicine veranstaltet wird, läuft daher auch unter dem Slogan: When Sleep is Sound, Health and Happiness Abound. Denn die richtige Musik, zur richtigen Zeit und zum richtigen Moment kann eine Mauer zwischen den lauten Geräuschen der Welt und der Stille in ihrem Kopf errichten.

1http://www.qucosa.de/recherche/frontdoor/?tx_slubopus4frontend[id]=urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-102912

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