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Liebe macht klug – Langzeitstudie mit erstaunlichem Ergebnis

Liebe wirkt sich nicht nur auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unsere Intelligenz positiv aus. Forscher haben festgestellt, dass geliebte Kinder einen höheren Intelligenzquotienten (IQ) haben, als ungeliebte.
Dieses zeigte eine Studie, die 1939 in den USA durchgeführt wurde: Eine Gruppe von Waisenkindern wurde in ein Heim für geistig behinderte Mädchen gebracht. Schon nach kurzer Zeit erwiesen sich die Mädchen als liebevolle Ersatzmütter und man stellte fest, dass der Intelligenzquotient der Kinder um 28 Punkte gestiegen war.

Steigerung der Gesundheit und Intelligenz

(Zum Verständnis: Ein IQ von 100 ist Durchschnitt. Ein IQ von mehr als 115 ist überdurchschnittlich, von unter 85 unterdurchschnittlich. Ein Zuwachs von 28 IQ-Punkten ist somit ein gigantischer Sprung.) Der IQ derjenigen Kinder, die weiterhin im Waisenhaus ohne feste Bezugsperson lebten, sank dagegen ab. 30 Jahre später war ein Teil der Waisenhauskinder, die keine feste Bezugsperson hatten, bereits gestorben, ein weiterer Teil lebte in verschiedenen Anstalten. Die Pflegekinder der geistig behinderten Mädchen hingegen hatten alle einen Schulabschluss und standen beruflich auf eigenen Füßen.
Kinder, die ohne emotionale Wärme aufwachsen, haben häufig eine Reihe von Problemen, die „Hospitalismus“ genannt werden. Sie sind geistig zurückgeblieben, seelisch verstört und besonders anfällig für Infekte.
Es wird deutlich, dass Liebe sowohl für eine gesunde Seele, als auch für einen gesunden Körper und Geist lebensnotwendig ist. Doch nicht jeder, der eine einsame Kindheit hatte, ist auch im Erwachsenenalter zu einem einsamen Leben verdammt, weil Menschen glücklicherweise in der Lage sind, sich von negativen Beziehungsmustern zu lösen.

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