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Schlaftabletten-Konsumenten riskieren früheren Tod

Etwa jeder Vierte leidet unter Schlafstörungen. Viele Betroffene greifen deshalb zu Schlafmitteln, meist in Form von Schlaftabletten. Allein in den USA nahmen den Autoren der Studie zufolge fünf bis zehn Prozent der Erwachsenen im Jahr 2010 Schlaftabletten ein. Doch das ist nicht ganz ungefährlich, wie eine neue Studie zeigt, die im „British Medical Journal“ (BMJ) veröffentlicht wurde. (1)

erhöhtes Krebs- und Sterberisiko

Schon die gelegentliche Einnahme von Schlaftabletten erhöht laut der Studie das Sterberisiko deutlich. Bereits weniger als 18 Dosen Schlaftabletten pro Jahr erhöhen die Gefahr eines vorzeitigen Todes. Bei häufiger Einnahme fördern Schlaftabletten sogar die Entstehung von Krebs.

Wenn ein Patient über Schlafstörungen berichtet, verschreibt ihm sein Arzt häufig Schlafmittel. Obwohl diese kurzfristig durchaus ihre Berechtigung haben, stellen sie langfristig jedoch keine Lösung dar. Sie beseitigen die Ursache der Schlafstörungen nicht und sind eine zusätzliche Belastung des Organismus‘.

Die wohl wirksamste, nichtpharmakologische Behandlungsmethode von Schlafstörungen ist Hypnose. Aber auch das Autogene Training und die Selbsthypnose haben schon tausenden Menschen geholfen, wieder besser zu schlafen.

(1) Daniel F. Kripke et al., BMJ open 2012; online 27. Februar.

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  1. […] Schlaftabletten-Konsumenten riskieren auch einen früheren Tod. Schon die gelegentliche Einnahme von Schlaftabletten erhöht laut der Studie das Sterberisiko deutlich. Bereits weniger als 18 Dosen pro Jahr erhöhen die Gefahr eines vorzeitigen Todes. Bei häufiger Einnahme fördern Schlaftabletten sogar die Entstehung von Krebs.2 […]

  2. […] greifen sie in ihrer Not zu Schlaftabletten. Wie in einem anderen Post beschrieben, erhöht aber bereits die gelegentliche Einnahme von Schlafmittel das Sterbe- und auch […]

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