Artikel:

Yager-Code-Insights Teil 2 – Die Entstehung des Yager-Codes

Hintergrundbild Urheber:
Dr. Edwin Yager
Inhalt:
Mai 30, 2022
PreetzRedakteur

Wie ist Dr. Yager auf das Konzept der Yager-Therapie gekommen?


Diese Frage beantwortete er selbst wie folgt:

„Ich werde häufig gefragt, wie ich auf das Konzept der Yager-Therapie gekommen bin. Wo habe ich es gelernt? Was hat mich dazu inspiriert, ihm eine so strukturierte Form zu geben und es so voranzubringen, wie ich es getan habe? Meine Antworten auf diese Fragen waren im Allgemeinen nicht sonderlich befriedigend, nicht einmal für mich selbst. Ich habe darauf keine klaren, eindeutigen Antworten zu bieten; ich habe nur Informationen, die damit zusammenhängen.
Das Konzept entwickelte sich in meinem Denken, es war nicht einfach plötzlich da. Etwa 1970, als ich noch Ingenieur war, begann es sich zu konkretisieren.
Ich interessierte mich für hypnotische Phänomene, studierte sie und lehrte schließlich auch deren Anwendung. Ich habe mich übe diese Phänomene und über die Menschen gewundert. Wie war es möglich, dass ein Mensch Angst vor der Dunkelheit haben und zugleich die Absurdität der Angst erkennen konnte? Wie konnte es sein, dass sich ein Mensch zwanghaft destruktiv verhielt, während er sich darüber bewusst war, dass dies destruktiv war? Viele solcher Fragen führten mich dazu, die Existenz des bewussten Willens infrage zu stellen. Irgendwie, in irgendeiner Art schien unser Leben auf andere anstatt auf bewusste Weise gesteuert zu sein. Das war eindeutig kein origineller Denkansatz, aber für mich war er neu und ich suchte nach Antworten. Ich habe mir mögliche Erklärungen ausgedacht und diese dann hinterfragt. Eine der Erklärungen schien sinnvoller zu sein als die anderen, und jene „Theorie“ entwickelte sich zu dieser Methode.
Ich kam zu dem Schluss, dass der Einfluss, der uns steuert, aus unterbewussten Quellen stammen musste, dass der irrige innere Glaube an Kontrolle in irgendeiner Form im Geist existieren und aus Lebenserfahrungen herrühren musste. Die klassische Konditionierung erklärte, wie das passieren konnte. Konditionierung ist Lernen, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass Lernen stattfindet, und das erklärte viele der Schwierigkeiten, denen ich gegenüberstand.
Anfänglich inspiriert von der Neugierde in Bezug auf die Hypnose, führten mich meine Interessen dazu, akademische Abschlüsse in der Welt der Psychologie anzustreben und dann auch an der UCSD School of Medicine zu lehren. Was ich bei diesen Studien gelernt habe, entwickelte sich weiter zur Yager-Therapie, die damals noch keinen Namen hatte. Ich lernte etwas über die Funktionen der glatten Muskulatur und die Drüsenfunktionen, was alles zum Verständnis der Theorie beitrug, die ich formulierte, und sie unterstützte. Die Verbindung zwischen Psyche und Soma wurde mir allmählich klarer. Die glatte Muskulatur ist die aktivierende Kraft bei allen Lebensfunktionen  des Körpers; sogar die Drüsen werden durch die glatte Muskulatur aktiviert. Da die glatte Muskulatur unterbewusst gesteuert wird und dem Einfluss von Emotionen unterliegt, scheint es so, dass sich die Ursachen vieler Krankheiten durch mentale Einflüsse erklären lassen. Es ist offensichtlich, dass die Lebensfunktionen des Körpers auf sehr differenzierte Weise reguliert werden. Bei dieser Aufgabe ist ein hohes Maß an Intelligenz am Werk. Dennoch war die Intelligenz, die allein dazu erforderlich war, das Leben als Reaktion auf die Umwelt rund um die Uhraufrechtzuerhalten, für mich nicht offensichtlich. Diese Aufgabe zu erfüllen, lag eindeutig nicht im Bereich bewusster Fähigkeiten ... daher musste diese Intelligenz in irgendeiner überbewussten Form existieren und ohne bewusste Wahrnehmung funktionieren.
Daraus ergab sich als weitere Schlussfolgerung: Wenn eine solche Intelligenz tatsächlich existiert, wäre es sinnvoll, sie zu nutzen, um einige Probleme zu lösen. Diese Überlegung führte schließlich zur Entstehung der Yager-Therapie. Ausgehend von der Annahme, dass es eine solche Intelligenz gibt, wäre dann also eine Kommunikation erforderlich, um sie zu nutzen. Aus meinen Hypnose-Studien kannte ich ideomotorische Reaktionen und automatisches Schreiben, daher experimentierte ich mit diesen Reaktionen. Die Ergebnisse waren sehr aufschlussreich. Es wurde deutlich, dass auf diese Weise eine rationale Kommunikation mit dieser „höheren“ Intelligenz möglich war, und ich begann, Fragen zu stellen. Die Antworten zeigten intellektuelle Fähigkeiten des Betreffenden, die tatsächlich für therapeutische Zwecke genutzt werden konnten.
Es stellte sich schnell heraus, dass die Fähigkeiten dieses Bereiches geistiger Funktionen weit über die bewussten Fähigkeiten hinausgingen. Das Gedächtnis schien keinerlei Einschränkungen zu haben. Irgendwie fand irgendeine Form von Kommunikation innerhalb des Unterbewusstseins statt.
Ich stellte die Theorie auf, dass, wenn eine Erfahrung einen dauerhaften Einfluss auf das Leben eines Menschen hat, dieser Einfluss in irgendeiner Form im Geist repräsentiert sein muss. Ich begann, das Wort „Teil“ als Bezeichnung für diesen Einfluss zu verwenden. Wenn wir zum Beispiel eine neue Fertigkeit lernen, ist jetzt etwas da, was nicht da war, bevor wir diese Fertigkeit erlernt haben. Wir wissen, dass es da ist, weil wir die Fertigkeit besitzen. Was auch immer dieses „Etwas“ ist, es ist das, was ich als „Teil“ des Geistes bezeichne. Ein „Teil“ könnte eine Fertigkeit, eine Einschränkung, ein Verhalten oder einen Glaubenssatz repräsentieren. Die höhere Intelligenz kann mit diesen Teilen kommunizieren.
Im Laufe der Zeit hat sich das Verfahren der Yager-Therapie, wie ich es anwende, in geringfügiger, aber signifikanter Weise verändert. Die Änderungen haben zu einer Erhöhung der Erfolgsquoten und einer Verkürzung der Behandlungszeiten geführt.“ 


Ausblick in die Zukunft

„Obwohl die wesentlichen Prinzipien der Yager-Therapie in den mehr als 40 Jahren ihrer Entwicklung konstant geblieben sind, hat sie sich zu einem zunehmend effizienten und effektiven Verfahren entwickelt. Ich gehe davon aus, dass sie sich weiterentwickeln wird, insbesondere wenn neue Therapeuten mit einbezogen werden, die ihre kreativen Fähigkeiten einsetzen.“

 

Dies war Teil 2 unserer Yager-Code-Insights.

Wenn du erst in Teil 2 eingestiegen seinen solltest, könnten dich auch:
Teil 1 "Was ist überhaupt der Yager-Code" und
Teil 3 "Unterschied zu anderen Methoden" interessieren.

 

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